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(Online-Artikel) - Das Rezept für Pfannkuchen/Eierkuchen-Grundrezept - Alte und neue Pfannkuchenrezepte mit und ohne Fleisch.
Rezepte für Pfannkuchen Pfannkuchen kennt man in mehreren Ländern, sie haben aber manchmal einen etwas abweichenden Namen, doch das Grundrezept ist das gleiche. In Russland werden sie ganz oft gebacken. Der Winter ist dort schneereich und kalt, das ist aber nichts Ungewöhnliches. Und wäre es anders, so könnte man die Jahreszeit nicht als Winter benennen. Der Frost gehört also dazu. In den Wintertagen wird in den Häusern der Ofen gut angeheizt.
Die Hitze nutzt man dann auch zum Backen und Kochen. Was gibt es den schöneres, als am warmen Ofen zu sitzen, den Erzählungen der Oma und dem Knistern des Feuers zu lauschen! Und in der Küche riecht es schon nach den ersten duftenden Pfannkuchen, die sofort probiert werden müssen, ohne auf das Abendbrot zu warten. Die ersten werden in mehrere kleine Stückchen verteilt so, dass jeder was abbekommt. Das Rezept der Pfannkuchen ist ziemlich einfach!
Man benötigt :
- einen Liter Milch
- 100 ml Sonnenblumenöl
- 3 Esslöffel Zucker
- 2 Eier
- 3 Löffel Kartoffelstärke oder Kartoffelmehl
- 1 Backpulver
- ca. 0,5 kg Mehl
- 1/2 Teelöffel Salz.
Die Milch gießt man in einen Topf und gibt alle Zutaten nach und nach auch in den Topf rein. Möchte man dickeren Teig haben, so gibt man mehr Mehl dazu. Also die Konsistenz wird durch das Mehl bestimmt. Der Teig muss so dünn wie Sahne sein. So wird er auf eine gut erhitzte Pfanne gegeben und gleichmäßig verteilt. Es ist gut, wenn man die Pfanne dann bewegt und dem Teig hilft, den Boden zu bedecken. Je flüssiger der Teig ist, desto dünner bekommt man den Pfannkuchen. Ist er schön hellbraun geworden, wendet man ihn. Es dauert nur etwa zwei Minuten, so ist er auch schon fertig. Die Pfannkuchen sind ganz lecker, wenn man sie mit Marmelade isst oder auch eine Füllung aus Quark dazu macht.
Also die Pfannkuchen sind schnell gebacken, doch weil meistens auch viel Teig angerührt wird, dauert es doch eine Weile, bis man alles tafelfertig hat. Manche Hausfrauen sind da so gewandt, dass sie auch noch nebenbei ein Buch lesen können oder mit etwas anderem beschäftigt sind.
Die asiatischen Völker kennen sich gut mit Fladenbrot aus, sie machen auch so ähnliche Gerichte wie Pfannkuchen. 175 ml Wasser werden aufgekocht. Dann nimmt man eine Schüssel und gibt 300 g Mehl da rein. In der Mitte macht man eine Vertiefung. Jetzt kommt das Wasser hinein. Man braucht nun ein Handrührgerät, mit seinen Knethaken wird alles zur gleichmäßigen Masse verknetet. Dann stellt man alles zur Seite und wartet - der Teig muss seine Zeit haben und ruhen. Inzwischen kann man schon die Arbeitsfläche vorbereiten, die mit Mehl bestreut wird. Der Teig wird nach seiner Ruhe-Phase auf dieser Arbeitsfläche in 2 cm dicke Fladen ausgerollt.
Jetzt kann man acht Kreise zu sechs cm im Durchmesser ausstechen. Vier Kreise werden dünn mit einem Drittel des Öls bestrichen. Die restlichen Teigkreise kommen oben drauf. Das Ganze wird zu etwa 16 cm im Durchmesser ausgerollt. Es wird nun noch Öl übrig bleiben. Das nutzt man dann auf die Hälfte zum Bestreichen. Der Fladen kommt auf eine trockene Pfanne, da wird er auf jeder Seite etwa zwei oder drei Minuten gebraten.
Danach bereitet man das Gemüse vor. Es wird gewaschen, geschält, geputzt. Man kann es jetzt in dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Der Knoblauch wird geschält, gehackt. Ist er vorbereitet, kommt er zu dem Gemüse dazu und wird im heißen Fett etwa drei Min. gedünstet. Es werden nun Austernsoße, Sojasoße, Sherry und das restliche Öl unterrührt.
Auch Pfeffer, Korianderblättchen und Zucker kommen dazu. Das Gemüse ist nun auch fertig, dann nimmt man einen Löffel und verteilt es auf dem Pfannkuchen. Nachher muss er vorsichtig aufgerollt werden.
Hier sind nochmals alle Zutaten aufgezählt: Mehl, Wasser, 1 Stück dicke Möhre, 100 g Champignons, 3EL Sesamöl, 50 g Zuckerschoten/Kefen, 50 cl Trockener Sherry, 4 Stg. Lauchzwiebeln, 1 EL Chin. Austernsoße, 1 St. Zucchini, 2 EL Butter/Margarine, 2 EL Sojasoße, 2 St. Knoblauchzehen, Pfeffer und Zucker, 1 mittlere Gelbe Paprikaschote, 1/2 Bund Koriander, Mehl zum Bestäuben für die Arbeitsfläche.
Wenn man von Pfannkuchen spricht, so muss man sich auch an dieses wunderbare Rezept erinnern. Es ist für sieben Personen gedacht.
Man benötigt:
- 8 EL Speiseöl oder 80 g Butterschmalz
- 1 EL Zucker
- 125 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
- 1 Prise Salz
- 250 g Weizenmehl
- 4 Eier (Größe M)
- 375 ml Milch
Also auch Mehl in eine Rührschüssel geben, dann in der Mitte eine Vertiefung machen. Nun braucht man einen Schneebesen. Alle Zutaten wie Milch oder Mineralwasser, Eier und Zucker, Salz werden mit einem Schneebesen verschlagen. Von dieser entstandenen Masse kommt ein bisschen in die Vertiefung. Eier und Mehl werden vorsichtig verrührt; wenn die übrige Eierflüssigkeit dazugegeben wird, muss man darauf achten, dass keine winzigen Klümpchen entstehen. Jetzt kann man den Teig wegstellen und ein bisschen ziehen lassen. In einer Pfanne wird Öl erhitzt, es ist gut, wenn man eine beschichtete Pfanne von 24 cm im Durchmesser hat. Da bekommt man genau die richtige Größe der Pfannkuchen. Der Teig wird gleichmäßig durch drehen der Pfanne verteilt. Der Pfannkuchen bekommt bald hellbraune Farbe und duftet schön, dann soll man ihn mit einem Holzspatel wenden, manche haben im Haushalt auch einen extra dazu bestimmten Pfannenwender. Das muss alles vorsichtig geschehen, denn der Pfannkuchen ist sehr weich und reißt leicht ein.
Der Teig soll immer wieder umgerührt werden. Hat man gerade viele Äpfel im Garten oder im Haus, so bietet es sich an, Apfelpfannkuchen zu backen. Der Teig dazu bleibt der gleiche. Nun bereitet man die Äpfel vor. Es ist immer gut etwas säuerliche Äpfel zu nehmen. Die werden dann geschält, geschnitten (am besten in die Länge) und es werden dünne Scheiben gemacht. Dann erhitzt man die Pfanne, gießt etwas Öl rein. Die Apfelscheiben werden darin gedünstet. Der dünne Teig wird nachher darüber gegossen. Bald wird er gewendet und vorsichtig mit dem Pfannenwender herausgeholt. Diese Pfannkuchen schmecken sehr gut mit Marmelade oder mit Zimt und Zucker.
Die Speckpfannkuchen werden so ähnlich zubereitet. Aber es ist dann was Deftiges. Das Grundrezept bleibt, und es kommt noch Speck hinzu. 200 g Schinkenspeck wird in Scheiben geschnitten. Ein bisschen Speck bekommt jeder Pfannkuchen, der wird in dem heißen Fett goldbraun gebraten. Der Teig wird ganz dünn drüber gegossen. Zu den Speckpfannkuchen passt sehr gut ein zubereiteter Salat.
Jene Leute, die sich gut mit Pilzen auskennen und auch Wintervorräte davon anlegen, werden bestimmt auch auf die Idee kommen, ab und zu Champignonpfannkuchen zu backen. Das Grundrezept ist immer noch das gleiche. Nur die Füllung muss überlegt werden. Für die Füllung benötigt man 750 g Champignons. Die werden geputzt und dann in Scheiben geschnitten. Nun braucht man 2 Zwiebeln, die werden abgezogen und fein gewürfelt. Für dieses Gericht ist es sehr gut, wenn man durchwachsenen Speck gebraucht. 200 g Speck werden in Würfel geschnitten. Das Öl wird in der Pfanne erhitzt. Den Speck und die Zwiebeln muss man darin andüsten. Eine Hälfte der Champignons kommen hinzu, sie werden angedünstet und aus der Pfanne genommen. Danach wird das restliche Fett erhitzt, die andere Hälfte der Champignons darin andünsten und auch herausnehmen. Nun kommt noch1 EL Weizenmehl in das Fett. Auch150 g Dr. Oetker Crème fraîche Classic müssen unterrührt und aufgekocht werden. Die angedünsteten Pilze wieder hinzufügen; alles nach Geschmack salzen und pfeffern. Das Essen wird weiter bei schwacher Hitze ungefähr fünf Minuten gedünstet, aber ohne Deckel. Jetzt kommt die letzte Aufgabe: man verteilt die Champignonfüllung auf die Pfannkuchen, danach werden sie zusammengeklappt.
Und guten Appetit!
Elvira Schick
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