Peyronie & Peniskrümmungen
Obwohl viele Menschen nichts mit dem Namen dieser Krankheit anfangen können, wird die Krankheit selbst vielen bekannt vorkommen.Bei der Peyronie-Krankheit bildet sich eine fibröse Plaque im Penisschaft, welche zu einer Peniskrümmung führt. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine „normale" Peniskrümmung wie sie viele Männer haben, sondern um eine degenerative Krankheit, welche einer Behandlung erforderlich macht.
Laut offiziellen Zahlen sind zwischen ein und drei Prozent aller Männer von dieser Krankheit betroffen. Oft führt ein krummer Penis dabei zu Schmerzen und unbefriedigendem Sexleben. In einigen Fällen ist Geschlechtsverkehr sogar unmöglich.
Peyronie darf dabei nicht mit einer angeborenen Krümmung des Penis verwechselt werden. Viele Männer haben einen krummen Penis, da ihre Harnröhre langsamer wuchs als der Penis selbst. Durch diese Verkürzung wird der Penis krumm und biegt sich verstärkt in eine Richtung.
Eine solche Peniskrümmung ist jedoch eher ein ästhetisches Problem und führt nur in seltenen Fällen zu Problemenbeim Geschlechtsverkehr. Da eine Krümmung im Zusammenhang mit der Peyronie-Krankheit i.d.R. jedoch deutlich stärker ist und mit der Zeit zunimmt, ermöglicht sie häufig kein richtiges Eindringen. Die Peyronie-Krankheit sollte unbedingt behandelt werden.
Behandlungsmöglichkeiten
Die Peyronie-Krankheit wird fallweise unterschiedlich behandelt. In schweren Fällen ist eine Operation meist unumgänglich. Andere Behandlungsmöglichkeiten umfassen Injektionen mit Vitamin E, Colcichin und das Tragen von externen Penis Extendern. Diese Behandlungen können auch miteinander kombiniert werden.
Die Behandlung mit Injektionen sollte stets von einem Arzt vorgenommen und überwacht werden.
Ursachen
Die Ursachen dieser Erkrankung sind unbekannt. Die Prävalenz liegt bei ca. 1% - 3 % der Männer in der weißen Bevölkerung. Bei schwarzen Männern treten diese Fälle hingegen seltener auf und bei Bevölkerungsgruppen in östlichen Ländern gibt es praktisch keine dokumentierten Fälle.
Es gibt Theorien zu den Ursachen dieser Krankheit. Eine der meist akzeptierten Theorien ist die Einwirkung von mehreren Mikro-Traumen auf den Penis während des Sexes. Hieraus, so heißt es, könnten entzündliche Reaktionen hervorgehen, die wiederum zu einem fibrösen Gewebe führen könnten. Weitere Risikofaktoren sind dabei invasive Eingriffe am Penis, ein Penis-Trauma im schlaffen oder erigierten Penis und während sexueller Aktivitäten sowie Übergewicht und Rauchen. Einige Experten haben die Peyronie-Krankheit zudem mit Bluthochdruck und Diabetes in Verbindung gebracht.
Um einen chirurgischen Eingriff am Penis zu vermeiden, der zwar einerseits zu einer Begradigung aber andererseits auch zu einer Penisverkürzung aufgrund von Narbenbildung führt, wird empfohlen Peyronie so früh wie möglich zu behandeln.
Behandlungen
Ein operativer Eingriff ist stets mit vielen Risiken verbunden. Daher empfehlen viele Ärzte weltweit die bereits erwähnte alternative Behandlungsmethode mit Injektionen und einem Penis Extender wie dem Andropeyronie. Hierbei handelt es sich um ein erfolgreich getestetes medizinisches Gerät, welches frei verkäuflich ist. Dennoch empfehlen wir stets die Konsultation eines Arztes vor und während der Behandlung.
Die Behandlung mit einem solchen Penis Expander resultiert in einer Korrektur der Peyronie-Krankheitvon bis zu 40 Prozent. Ebenfalls kann es genutzt werden um angeborene Peniskrümmungen zu behandeln und den Penis zu begradigen.