Petty Behlinda live
Petty Behlinda war nach dem Einkaufen für Bratkartoffeln mit Speck, Zwiebeln und Ei am Brandenburger Tor vorbeigelaufen. Seine Frau rief ihn an und bat ihn darum, wärend seiner Fototour ein
Paket Eier mitzubringen. Mit der Einkaufstüte und seiner Fototasche musst er an einer Wahlveranstaltung vorbei. Nicht einmal 3 Meter neben ihn stand
Frau Merkel und verteilte
Handgrüße und unhaltbare Wahlversprechen!Ein Sicherheitsmann stellte sich Petty Behlinda in den Weg und bat ihn darum ihm die Einkaufstaschen zu öffnen. Ein zweiter Kollege wurde eilig herangerufen und beide nahmen Petty das 10er Paket Eier ab und entsorgten es in einem dafür vorgesehenden Container. Daraufhin wurde die Fototasche durchsucht. Man fand ein Letherman (Zange mit arretierbarem Messer (12 cm langer Klinge), klappte es aus, begutachtete die Schärfe der Klinge und klappte das Gerät wieder zusammen, schob es in die Fototasche hinein und wünschten Petty Behlinda einen schönen Nachhauseweg. Petty Behlinda wunderte sich, stand doch Frau Merkel nur 3 Meter neben ihn. Das angeblich nicht gefährliche Messer hätte in der Hand eines Gewalttätigen für einen anderen Ausgang der Deutschen Geschichte geführt. Somit waren die Eier tatsächlich die Superwaffe N°1 und als pseudo-demokratisches Mittel hochgefährlich. Die Medien berichteten proforma darüber, dass auf Wahlveranstaltungen ein generelles Eierverbot ausgesprochen wurde, da sich auf vorhergehenden Veranstaltungen einige verärgerte Wähler mit Eiern ihen Frust abreagierten. Es sind ja auch nicht mehr diese Zyniker in den großen Redaktionen, die eine Story wittern, die sich verselbständigen könnte.
Petty Behlinda sah durch das Verbot von Eiern auf Wahlveranstaltungen und deren nutzloser Durchsetzung die demokratischen Werte in Gefahr geraten. Es schrieb diesen Song und holte sich die Verwertungsrechte von Daniel (Danny) Flowers aus den USA über Universal-Music. Danny Flowers reiste an und gab Petty auch nochmal grünes Licht. "Tulsa Time, Achy Breacky Heart, Leben so wie ich es mag". Das waren Klassiker, deren Komposition von Petty ein wenig aufgepäppelt und als neuer Klassiker Jugendtauglich aufgefrischt wurde. Einige Radiosender bekundeten dem Kanzleramt: "Nein, keine Angst Frau Kanzlerin, wir spielen diesen Song nicht".
Darauf sagte Petty Behlinda: "Da sehen wir wieder mal, welche Medien wirklich ernst zu nehmen sind, aber davon werden es immer weniger. Das Internetradio wird immer noch nicht ernst genommen. Bald entstehen auch private Fernsehsender im Internet. Die Offentlich Rechtlichen Sender schneiden sich mit ihrer Arroganz das Bein ab, auf dem sie stehen! Jede Gegenhaltung macht die Superwaffe N°1 zu einem Kultsong. Man glaubt doch nicht, dass dies das Ende meiner Arbeit sei? jetzt geht es richtig los! Rechtlich gesehen stellen sich diese Sender in einer Position wo sie in der freien Meinung des Zuhörers und der Funktion der freien Wirtschaft eingreifen. Ich lichte auch nur die tatsächlichen Gegebenheiten der Politik ab, sonst dürfen die öffentlich rechtliche Sender keine Nachrichten und Kommentare senden. Wir überlegen uns noch ernsthaft entsprechende Schritte dagegen."
Ralf Deutschkron: "Ein Liedermacher der keine Stellung zur Politik bezieht, ist kein richtiger Liedermacher. Petty Behlinda hat jetzt das aufgearbeitet, was die heutige Jugend über unsere Politik denkt, zumal die angeprangerten Textpassagen die wahren Begebenheiten in spaßigen Rhytmen ablichten."