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Personaler wollen mehr Effizienz in der Personalauswahl

Autor: upoonlineartike | Erstellt am: 12.08.2009 | Gelesen: 679
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Ergebnisse des upo Recruiting Check 2009

Mehr aktive Bewerberansprache, E-Recruiting und Telefoninterviews sollen Rekrutierungsprozesse verkürzen und zu einer effizienteren Auswahl der passenden Bewerber führen.

Als wichtigste Suchwege nennen die Teilnehmer der aktuellen Unternehmensbefragung von upo – dem Recruiting Check 2009 – die Ausschreibung von Stellen in Internet-Jobbörsen sowie auf der eigenen Firmenwebsite. Print-Anzeigen werden zwar weiterhin genutzt, haben aber im Vergleich zur Vorjahresbefragung weiter an Bedeutung verloren. Als Suchwege der Zukunft sehen die befragten Unternehmen außerdem die Nutzung von sozialen Netzwerken sowie der Auf-/Ausbau eines eigenen Talentpools. Auch andere Formen der aktiven und direkten Bewerberansprache, wie z.B. die Nutzung von Lebenslaufdatenbanken oder der Besuch von Karrieremessen oder Recruiting Events werden künftig eine zunehmende Rolle in der Bewerberansprache spielen.

In der Bewerberkommunikation nutzen sowohl Bewerber als auch Unternehmen überwiegend elektronische Wege. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Nutzung von E-Mail zur Kommunikation mit den Bewerbern einen Sprung von 42,9% auf 60% gemacht. Zur Bewerberverwaltung setzen inzwischen mehr als 70% der befragten Unternehmen EDV-Lösungen ein.

Auch wenn persönliche Gespräche das Hauptinstrument zur Auswahl neuer Mitarbeiter sind, so geben die Befragungsteilnehmer überwiegend an, dass sie künftig verstärkt oder zumindest gleich intensiv Telefoninterviews (heute von gut 57% der Befragten genutzt) und E-Assessments (heute von knapp 18% der Befragten eingesetzt) zur Vorselektion nutzen möchten.

"Mehr Effizienz durch direkte Bewerberansprache, den Einsatz gut differenzierender Auswahlinstrumente wie Telefoninterview und E-Assessment, die Nutzung von IT-Unterstützung in der Bewerberkommunikation und verwaltung – all das wird sicher dazu beitragen, dass Rekrutierungsprozesse gestrafft werden. Die Besetzung einer Stelle dauert heute im Schnitt vom Bewerbungseingang bis zum Vertragsabschluss gute sechs Wochen. Da ist der Wettbewerb oft schneller und gute Bewerber sind dann schon unter Vertrag." so Dr. Ruth Böck, Rekrutierungsexpertin und Projektleiterin des upo Recruiting Checks.

Weitere Ergebnisse des upo Recruiting Check 2009 sind ab sofort erhältlich. Der Ergebnisbericht kann direkt bei upo angefordert werden (49,- Euro zzgl. MwSt.).

Über den upo Recruiting Check
Der upo Recruiting Check ist eine Online-Unternehmensbefragung, die bereits zum zweiten Mal stattgefunden hat. Die Ergebnisse gehen auf 77 Unternehmen zurück, die den Fragebogen zwischen April und Mai 2009 beantwortet haben. Knapp 35% der Teilnehmer haben mehr als 1.000 Beschäftigte, 21% 500-1.000 Mitarbeiter, jeweils gut 10% zwischen 100 und 250 bzw. zwischen 205 und 500 Beschäftigte, die übrigen hatten weniger als 100 Mitarbeiter. Circa 25% der Teilnehmer zählen zur Finanzdienstleistungsbranche, 20% zum Bereich Datenverarbeitung/IT, die Übrigen verteilen sich auf verschiedene Branchen.

Über upo
Das Kölner Unternehmen upo berät und unterstützt seit mehr als 10 Jahren als Experte im Bereich Rekrutierung, Personalmarketing und Arbeitgeberattraktivität Unternehmen mit einer vielseitigen Dienstleistungspalette. Ein Baustein ist der Geschäftsbereich upo: Marktforschung. Hier werden neben dem Recruiting Check auch weitere Befragungen von Bewerberzielgruppen, Mitarbeitern und Unternehmen konzipiert und durchgeführt. Weitere Informationen über upo finden Sie unter www.upo.de.

Dr. Ruth Böck
 
 
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