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Pauschaltarife: Warum alles billiger und trotzdem teurer wird

Autor: i12GmbH | Erstellt am: 19.01.2011 | Gelesen: 542
Kategorie: Mobilfunk & Telekommunikation | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Obwohl vor der Öffnung des Telefonmarktes die Preise höher waren, sind die privaten Ausgaben für Telekommunikation gestiegen.

"Lass uns Schluss machen, sonst wird es zu teuer!" - das war vor der Öffnung des Telefonmarktes 1998 ein absolut gängiger Satz. Obwohl die Minutenpreise damals viel höher lagen, sind seitdem die privaten Ausgaben für Telekommunikation immens gestiegen. Wie das zusammenpasst, erklärt die Verbraucherseite Billiger-Telefonieren.de.

Vor zwölf Jahren gab es noch keine Smartphones, von Glasfaser-Anschlüssen oder mobilem Internet ganz zu schweigen. Inzwischen wird viel mehr mobil telefoniert und auch gesurft, doch neue Techniken oder deren intensivere Nutzung erklären die höheren Ausgaben nur zum Teil. Schuld an den gestiegenen Kosten ist nicht zuletzt die Strategie vieler Anbieter, die Fixkosten zu erhöhen und die variablen Kosten zu senken. So fallen niedrige Minutenpreise nicht mehr so arg ins Gewicht.

1998 hat ein durchschnittlicher deutscher Haushalt 48 Euro im Monat für Telekommunikation ausgegeben, 2003 waren es schon 66 Euro, längst sind es über 80 Euro. Seit die Anbieter in ihren Tarifen möglichst viele Funktionen bündeln und als Komplettpakete verkaufen, steigen die monatlichen Ausgaben der Verbraucher beträchtlich - und diese Gebühren sind jeden Monat fällig, auch wenn man nur wenig telefoniert hat. Einfache Telefonanschlüsse für die bloße Erreichbarkeit, wie sie früher Standard waren, gibt es kaum noch.

Der Trend geht zur Flatrate, und viele buchen eine Pauschale gleich für mehrere Inlandsnetze. Was für Vieltelefonierer und Familien ein Segen ist, nämlich die Absicherung durch Flatrates, kehrt sich für Wenignutzer schnell ins Gegenteil um: Man bucht mehr, als man braucht - und zahlt das natürlich auch. Vor dem Abschluss von Pauschaltarifen sollte man deshalb genau ausrechnen, was man wirklich braucht und wie viel man in der Regel monatlich telefoniert. Wenn man nur erreichbar sein will, reicht es oft schon aus, wenn man für ein paar Euro eine Handykarte vom Discounter kauft.

Billiger-Telefonieren.de vergleicht neben Call-by-Call-Preisen auch Tarife für DSL (www.billiger-telefonieren.de/dsl/), mobiles Internet (www.billiger-telefonieren.de/mobiles-internet/) und Handy (www.billiger-telefonieren.de/handytarife/). Seit 1998 am Markt, ist die Verbraucherseite ein wichtiger Ratgeber in Telekommunikationsfragen aller Art.
 
 
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