Parkett und auch Laminat sind Bodenbeläge, die sehr hochwertig sind. Insbesondere
Parkett wird dabei überall dort geschätzt, wo der Bodenbelag hochwertig sein soll, wie zum Beispiel in Schlössern, oder aber in sonstigen repräsentativen Räumlichkeiten. Insbesondere im 17. und im 18. Jahrhundert erlebte das Parkett eine regelrechte Blütezeit als Bodenbelag in hochherrschaftlichen Häusern. In Bürgerhäusern hielt Parkett hingegen erst im 19. Jahrhundert Einzug, als die Bearbeitung durch Maschinen erleichtert wurde und der Preis für die Parkettböden sank.
Heute kann sich eigentlich jeder Parkett leisten, oder aber zumindest das billigere Laminat findet man heute in nahezu jedem Haushalt. Erfunden wurde Laminat dabei im Jahr 1930, wobei dieser Werkstoff insbesondere in den 1950er und 1960er Jahren vermehrt zunächst in der Möbelbranche Verwendung fand. So zum Beispiel als Küchenfront, bzw. Küchenarbeitsplatte. Heute ersetzt vor allem Laminat mehr und mehr die Teppichböden.
Der Werkstoff Laminat wurde dabei stetig weiterentwickelt und im Bezug auf Haltbarkeit und Qualität immer weiter verbessert. Im Laufe der Zeit wurde dabei unter anderem eine hohe Biegsamkeit erreicht. Heute kann man Laminat in verschiedenen Nutzungsklassen erhalten. Hierbei gibt es die Nutzungsklassen 21-23. Diese sind für die private Nutzung geeignet, sowie die Nutzungsklassen 31-33, die für die gewerbliche Nutzung ausgelegt sind.
Die Zeiten der „Einfarbigkeit" von
Industrieparkett und Laminat sind dabei längst vorbei. Parkett wird dabei aus dem Holz von Laubbäumen, wie Kirsche, Birne, oder aber Nussbaum gefertigt. Laminat gibt es aus Esche, aus Eiche, aus Kiefer, aber auch aus Kirsche und aus Nussbaum und aus vielen anderen Holzarten mehr. Dabei gibt es verschiedene Strukturoberflächen. Deren Herstellung wurde durch die Entwicklung von neuen Beschichtungstechniken erreicht.
Laminat-Fußböden sind dabei auch mit Trittschalldämmung erhältlich.
Georg Tramsen