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Paraplegie - Diagnose Querschnittslähmung

Autor: egeduhn | Erstellt am: 12.01.2012 | Gelesen: 503
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: rateArateBrateBrateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Was ist eine Querschnittslähmung - Paraplegie und Tetraplegie

Paraplegie und Tetraplegie
Paraplegie und Tetraplegie

Paraplegie und Tetraplegie - Was ist eine Paraplegie?

Eine Paraplegie ist die komplette oder inkomplette Lähmung des Oberkörpers und Beine. Je nach Schwere und Bruchhöhe unterscheidet man die Querschnittslähmung in Paraplegie und Tetraplegie.

Grundsätzlich handelt es sich bei einer Querschnittslähmung um eine Verletzung des Rückenmarks. Die im Rückenmark verlaufenden Nervenstränge die für die Signalübertragung zwischen Gehirn und Muskel zuständig sind teilweise oder komplett zerstört. Die neurologischen Schäden gemäß ASIA („American Spinal Injury Association")  unterteilen sich in folgende Grade.

Grad A: Komplette Querschnittslähmung ohne Motorik und Sensibilität unterhalb der Bruchstelle.
Grad B: Inkomplette Querschnittslähmung, hier ist noch Restmotorik und Sensibilität vorhanden.
Grad C: Inkomplette Querschnittslähmung, auch hier ist noch Restmotorik vorhanden die aber unkontrolliert ist.
Grad D: Inkomplette Querschnittslähmung, hier ist eine ausreichende Restmotorik vorhanden um Muskeln kontrolliert einsetzen zu können, Betroffene können sich mit Hilfsmitteln fortbewegen.
Grad E: Dieser Grad stellt eine sehr schwache Form der Querschnittslähmung dar, bei dieser Paraplegie erholt sich der Patient meistens vollständig.

Paraplegie - Querschnittslähmung

Paraplegie Nun mag der „Schonredner" daher gehen und konstatieren: „sei froh, dass Du nur Paraplegiker bist und Deine Hände bewegen kannst!". Keineswegs ist man natürlich froh darüber, nicht das schlechtere Los gezogen zu haben, sondern hadert eher an der Situation, generell ein „schlechtes Los" gezogen zu haben, wobei man bei Losen eben nicht die freie Wahl hat. Paraplegie bedeute die Lähmung des unteren Körperreiches obwohl auch bei Paraplegikern –je nach Grad bzw. Hohe des Bruchs –mehr oder minder funktionale Einschränkungen der Arme vorliegen können.

Besonders hilfreich und förderlich erweisen sich bei Paraplegikern zumeist die Maßnahmen der → Ergo- und → Physiotherapie, da sie darauf hinarbeiten, den –beweglichen –Oberkörper zu starken, so dass dieser kompensatorische Funktionalitäten übernehmen kann. Paraplegiker Können einen großen Teil ihrer Selbständigkeit durch Training zurück erlangen, kommen jedoch auch nicht völlig ohne Fremdhilfe aus. Dennoch können sie ihren selbständigen Lebensbereich mit Hilfe versierten Umgangs mit Hilfsmitteln erweitern.

Enrico Geduhn
 
 
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