unter Panikattacken leiden
Es leiden viel mehr Menschen unter
Panikattacken (
Hypochondrie) als man meinen könnte. Die
Panikstörung gehört zur Gruppe der
Angststörungen. Eine der Hauptursachen für das Auftreten von Angststörungen ist die Unkontrollierbarkeit und Ungewissheit bestimmter Lebensumstände.
Das Auftreten einer gelegentlichen Panikattacke bedeutet noch keine Panikstörung. Wenn Panikattacken jedoch mehrmals monatlich auftreten und den Betroffenen erheblich einschränken, spricht man von einer Panikstörung.
Menschen, die unter Panikattacken leiden, reagieren auf ungefährliche Situationen panisch. Anders als bei normaler Panik, die in wirklich gefährlichen Situationen auftritt, wird die Angst nicht offen gezeigt, sondern unterdrückt.
Ein weiteres Kriterium für Panikattacken ist die Angst vor der Angst. Der Betroffene hat in diesem Fall bereits Angst vor dem auftreten einer Panikattacke. Diese Angst löst die Panikattacke dann meist aus.
Obwohl die Gründe für Panikattacken irrationaler Natur sind, sind die Angstsymptome, die bei einer Panikattacke auftreten, vollkommen real.
Für den Körper ist es nämlich egal, was die Ursache für diese Angst ist. Egal ob man in einem brennenden Gebäude steht und in Panik ausbricht oder Angst davor hat, vor einer Gruppe zu reden, die Reaktionen des Körpers sind die gleichen.
Durch die Angst wird Körper signalisiert, dass Gefahr droht. Hormone wie Adrenalin und Testosteron werden ausgeschüttet, um dem Betroffenen zu möglichen, zu kämpfen oder zu fliehen. Durch die Hormonausschüttung beschleunigt sich der Herzschlag und die Atemfrequenz. Der Blutdruck steigt.
Der Betroffene nimmt diese Symptome wahr. Die vom Körper bereit gestellte Energie wird bei der Panikattacke jedoch nicht genutzt, um zu kämpfen oder zu fliehen.
Der Betroffene nimmt die körperlichen Veränderungen wahr und interpretiert diese als gefährlich. Er hat beispielsweise Angst eine Ohnmacht zu erleiden oder einen Herzinfarkt zu bekommen. Diese Gedanken verstärken die Angst und die Symptomatik noch. Schon ist eine die Panikattacke da.
Symptome, die bei einer Panikattacke auftreten können, sind beispielsweise:
- Herzrasen
- Atemnot
- Schweißausbrüche
- Schwindel
- Zittern
- Schluckbeschwerden
- verschwommenes Sehen
- trockener Mund
- Gefühl der Unwirklichkeit (Derealisation)
- Taubheitsgefühle / Kribbeln
- Angst zu Sterben
Menschen, die unter Panikattacken leiden, kann es helfen, über diese Prozesse Bescheid zu wissen. Allerdings scheint der Austausch mit anderen Betroffenen weitaus wirkungsvoller zu sein.
PSOG.de bietet eine Plattform, auf der sich sowohl Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung wie Panikattacken, Hypochondrie, einer sozialen Phobie, einem Burn-Out-Syndrom, Depressionen oder der Angst vor der Angst leiden zu diesen Themen austauschen können.
Gleichzeitig werden dort weitere tiefsinnige Themen behandelt.
Autor: Sebastian Krämer