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Pal Dragos: Strukturdefizit im Gesundheitswesen (Teil I)

Autor: Wachstumstrend | Erstellt am: 22.06.2010 | Gelesen: 591
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - falsche Perspektiven in der Gesundheitspolitik

„Die Kosten der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Höhe erreicht, die die Beteiligten nötigt, Alarm zu schlagen. Dabei ist das Problem des Kostenanstiegs nicht neu. Seit Jahrzehnten findet ein überproportionaler Kostenanstieg statt, der bereits auch in früheren Zeiten Anlass zur Sorge war. Mittlerweile leidet auch die Wirtschaft, die einen Teil der Kosten aufbringen muss, in hohem Ausmaß an der suchtartigen Tendenz dieser Kosten.“ (S. 51)

Im Zusammenhang mit den „unheilvollen" wirtschaftlichen Folgen des eindimensionalen Denkens in der Medizin, schrieb ich diese Zeilen bereits im Jahre 2005.

Seither bestimmt diese Strategie unverändert die Gesundheitspolitik, wobei die Absicht verfolgt wird, das Finanzmanagement immer komplizierter zu machen und die Löcher des Strukturdefizits mit immer mehr Geld zu stopfen. Um neue Strukturen in der Gesundheitsversorgung realisieren zu können, müsste die Politik ihre Anlehnung an die schulmedizinische Denkweise aufgeben, die ebenso wie ihr „therapeutischer Ansatz", nur die Symptome wegschaffen will.

Die bisherigen falschen Perspektiven müssen überwunden werden:
  1. Orientiert man sich am Therapiebedarf der Patienten, werden die Fallzahlen und die Kosten immer höher. 60% der Erkrankungen haben mit der Lebensweise des Einzelnen zu tun. Für die Krankenkassen ist ein solcher Therapiebedarf unkalkulierbar und mit immer höheren Kosten verbunden.
  2. Orientiert man sich an der schulmedizinischen Methode, die die Versorgung dominiert, kommt man in des Teufels Küche. Die Symptomverschiebungen haben einen Teufelkreis zur Folge. Besonders die Behandlungskosten der funktionellen Erkrankungen werden unbezahlbar.

Die beiden falschen Perspektiven müssen durch einen Perspektivenwechsel überwunden werden. (Siehe dazu II. Teil)
Über die „unheilvollen" wirtschaftliche Folgen in der Medizin lesen Sie in: Pal Dragos „Homöopathie oder Schulmedizin", Norderstedt, 2005

Kostenfreie Leseproben: www.pal-dragos.de
Weitere Infos: www.wachstumstrend.de
 
 
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