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Pal Dragos: Atomenergie und Intellektualismus - Digitaler Kapitalismus

Autor: Wachstumstrend | Erstellt am: 28.03.2011 | Gelesen: 461
Kategorie: News & Pressetexte | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Atomenergie und Intellektualismus - Digitaler Kapitalismus - Mensch und Natur – Energieverschwendung in der Postmoderne

Die Horrorszenarien eines Atom-GAUs  in Japan haben die Illusion über die Atomenergie als „saubere und sichere Energiequelle" in schmerzhafter Weise wieder in Frage gestellt. Die seit Jahrzehnten anhaltenden, verkrampften PR- Maßnahmen der Atom-Lobby haben durch die Naturkräfte eine mächtige Konkurrenz bekommen. Wird jetzt der durch die Profitgier des digitalen Kapitalismus (Martin Papapol)  angetriebene massive Ausbau der Atomenergie gestoppt?

Bei der Antwort auf diese Frage dürfen wir den engen Zusammenhang zwischen Intellektualismus und Atomenergie nicht übersehen. Die Produktion des Atomstroms setzt nicht nur eine Hochrisikotechnologie voraus, sondern führt in eine Sackgasse, in der der ökologische Kreislauf mit der Natur verlassen wird. Darauf weist auch das noch immer ungelöste Problem der Endlagerung der radioaktiven Abfälle hin.

Der Intellektualismus entsteht durch eine Kombination von  Gedankeninhalten, deren abstrakte Endprodukte vom Leben und dem lebendigen Körper abgeschnürt sind. Die Sackgasse des intellektualistischen Denkens dient der Zerstörung und dem Tod,  aber nicht dem menschlichen Leben.

Eine gesunde menschliche Empfindung lehnt sich deswegen gegen die einseitigen „Hirngespinste" bzw. den einseitigen Machtanspruch der Atomlobby auf.

Es fand jedoch bis heute wenig Berücksichtigung, dass der menschliche Alltag in der Postmoderne durch den verdinglichten Einfluss einer Vielfalt von intellektualistischen Netzwerken geprägt wird. Die Atomenergie ist nur eines der Symptome davon!

Wer sich für eine neue Beziehung, bzw. überhaupt für eine Beziehung zwischen Mensch und Natur einsetzen möchte, muss in sein Kalkül einbeziehen, dass es nicht möglich ist, die Atomenergie allein, ohne Berücksichtigung der Verdinglichung der ganzen Natur, zu beseitigen. Die postmoderne Lebenspraxis verbraucht eine Menge überflüssiger Energie zur Kompensation der eigenen Kraftlosigkeit.

Zum Thema Mensch und Natur siehe auch vom selben Autor: „Die Kopernikanische Wende in der Homöopathie - Der neue Umgang mit der Lebenskraft, Norderstedt, 2010

Zur postmodernen Gesellschaftsformation: Martin Papapol: Der digitale Kapitalismus, Norderstedt, 2005

Weitere Infos und kostenfreie Leseproben unter: www.wachstumstrend.de und www.papapol.de
 
 
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