Das Teamspiel Paintball
Das Teamspiel
Paintball zu Deutsch „Farbball" entstand ursprünglich in Amerika. Bei diesem Spiel versucht man mit einer Waffe (meist Druckluft) den Gegner durch markieren mit Farbe aus dem Spiel zu nehmen. Die Druckluftwaffe schießt kleine mit Gelatine ummantelte Lebensmittelfarbkügelchen ab. Diese zerplatzen sofort beim auftreffen auf eine „mehr oder weniger harte" Fläche. Diese Fläche, meist der Körper des Gegenspielers, sollte möglichst durch einen Helm, Suspensorium und einen Schal für den Hals geschützt sein. Ansonsten kann die Angelegenheit sehr schmerzhaft sein oder im schlimmsten Fall sogar zu Verletzungen führen. Und weil der Spaß bei diesem Spiel im Vordergrund stehen soll, ist dringend zu einer entsprechenden Schutzausrüstung zu raten.
Nun zum Spielverlauf:
Es stehen also zwei Teams auf einem Spielfeld. Diese haben jeweils ihr eigenes Lager.
Die Hauptziele sind:
- Die Fahne des Gegners zu erobern
- Möglichst viele Gegner zu markieren
- Selbst nicht getroffen zu werden.
Also immer schön aus der Deckung heraus arbeiten, und sich schnell bewegen, dabei möglichst zielsicher sein und eine kleine Portion taktisches Verständnis mitbringen. Wenn Du dann noch eine gewisse körperliche Fitness mitbringst, bist Du der geborene Paintballspieler. Die Profis dieser Sportart spielen dann auch auf Tunierfeldern mit künstlichen Hindernissen. Die Deckungen sind selbstverständlich in diesem Fall für beide Seiten gleich (symmetrisch) aufgebaut. Mittlerweile sind sogar schon offizielle Ligen entstanden. Die Besten Spieler finden sich in Deutschland in der 1. Bundesliga wieder.
Aber auch im Amateurbereich, wo der Spaß an der Sache im Vordergrund steht, ist durchaus ein hohes Spielniveau möglich. Beliebt ist hier auch das Woodland Spielfeld. Dieses befindet sich in einer natürlichen Umgebung z. B. im Waldgebiet, welches aus Gründen der Sicherheit selbstverständlich extra für diese Sportart umrandet wird. Hier kann auch jeder gegen jeden spielen. Wer zuletzt übrig bleibt, gewinnt das Spiel. Da die professionelle Ausrüstung einiges an Geld verschlingen kann, gibt es bei den meisten Anlagen auch die Möglichkeit sich die nötigen Utensilien vor Ort gegen eine Gebühr auszuleihen.
Autor: Matthias Schott