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Ostern: Fastenwandern auf Korsika

Autor: andreasmay | Erstellt am: 01.03.2009 | Gelesen: 2780
Kategorie: Reisen - Urlaub & Tourismus | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Zu Ostern Fasten und Fastenwandern auf Korsika - Wie neugeboren durch Wandern ohne feste Nahrung

Fastenwandern auf Korsika
Fastenwandern auf Korsika
Ostern: Der traditionell ideale Zeitpunkt, um sich eine Fastenkur zu gönnen

Bastia / Korsika (Sylvia Mintz) -
In der Ferienanlage Rico Plage am Fuße der Castaniccia, an der Ostküste Korsikas, versammelt sich ein munteres Völkchen - und wartet gespannt der Dinge, die da kommen: Ein "Abendmahl" bestehend aus einem frischen Apfel, der kulinarisch serviert wird, als handele es sich um eine einzigartige Köstlichkeit aus der "haute cuisine" Frankreichs.

Am Morgen dann das erste "üppige" Frühstück, bestehend aus einem Glas frischen korsischen Quellwassers mit – Glaubersalz (!) sowie einem frisch gebrühten Pfefferminztee. Die zwölf Leute nehmen das alles mit Humor. Sie befinden sich schließlich bei André Restau, dem Fastenwanderleiter und Ernährungscoach, der aufs Fastenwandern spezialisiert ist und die Insel wie seine Westentasche kennt.

Jeder Gast weiß, worauf er sich eingelassen hat. Statt der gewohnten Nahrung, vielleicht gar „ergänzt" durch Zigaretten und Alkohol, gibt es nun eine Woche lang oder auch zwei für „alte Fastenhasen". Stattdessen gibt es reichlich Wasser, leckere und vielfältige Kräutertees, bei denen selbst Teemuffel und eingeschworene Kaffeetrinker auf den Geschmack kommen, sowie Obst- und Gemüsesaft oder Gemüsebrühe, je nach Fastenart für die sich der einzelne Gast entscheiden hat. Zu diesem Zweck wird am ersten Abend mit jedem Teilnehmer seine persönliche konstitutions-typ-gerechte Fastenform in einem individuellen Gespräch ausgewählt.

Dass Fasten keineswegs eine neue „Mode" ist, sondern so alt wie die Geschichte der Menschheit, hat sich inzwischen herumgesprochen. In den uns bekannten alten Kulturen war jedes Jahr am Ende des Winters Fasten angesagt, oftmals schon allein deswegen weil die Vorräte zur Neige gingen. Jeder gesunde Mensch ist so eingerichtet, dass er für mehrere Wochen aus sich selbst heraus existieren kann, ohne Schaden zu nehmen. Dann lebt er aus seinen körpereigenen Vorratslagern und zieht die Energie, die er braucht, nicht mehr aus der Nahrung. Auch viele Tiere überwintern ja fastend und starten dann mit neuer Energie in den Frühling.

Die heutigen Gründe zu fasten liegen in europäischen Breiten nicht in Not und Elend, sondern in Fülle und Überfluss begründet. Die meisten Menschen leiden heute an einem "Zuviel" - zu viel Gewicht, zu viel Ärger, zu viel Stress, zu hoher Blutdruck, zu hohe Blutfettwerte, zu viel Gifte, zu viel Zucker, zu viele so genannte Genussmittel, zu viel Cholesterin, zu viel chronische Beschwerden. Dieses "Zuviel' kann auf einfache Weise während einer Fastenkur auf natürliche Weise abgebaut werden. Der Arzt Otto Buchinger, der sich selbst von Rheuma und einem chronischen Leberleiden durch Fasten kurierte, bezeichnete diese Methode deshalb als "Operation ohne Messer" und entwickelte in den zwanziger Jahren das nach ihm benannte Heilfasten. Positiver Nebeneffekt des Fastens für die diätgequälten- modernen Europäer: Sie verlieren Pfunde, ohne zu hungern.

Folgendes klingt unwahrscheinlich, stimmt aber: Wer fastet, hungert nicht!

Der Körper hat sich nach spätestens zwei Tagen daran gewöhnt und stellt voller Freude und Dankbarkeit auf das Verbrennen überflüssiger Stoffe im Körper um; ein Vorgang, der bei ständiger Nahrungszufuhr nicht effektiv angegangen werden kann. Stellen Sie sich einen Büroangestellten vor, der am ständig überladenen Schreibtisch nur immer das Notwendigste wegarbeiten kann, ohne jemals wirklich „reinen Tisch" machen zu dürfen.

Die Osterfastenwoche diesen Frühling im blühenden Korsika hat sie sich selbst zu Weihnachten geschenkt - 'weil ich hinterher bis zum Ende des Jahres so gut drauf bin. Ich verliere ja nicht nur meine Pfunde. André gibt mir außerdem noch eine Menge wichtiger Informationen und praktischer Hilfen mit auf den Alltagsweg ' erwähnt Gabi K.aus Köln. Fastenseminarleiter André Restau, ausgebildeter Fastenwanderführer, Reikilehrer, Shiatsutherapeut, Life-Coach und Ernährungsberater, legt viel Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Ruhe und Bewegung.

Der Morgen beginnt mit leichter Gymnastik an frischer Luft, damit der Kreislauf auch ohne Aufputsch-Kaffee in Schwung kommt. Nach dem Frühstück - Bergkräutertee zum Beispiel - hat jeder Zeit, seinen Rucksack für die Wanderung zu schnüren. Dann geht's los - zehn bis 15 Kilometer pro Tag. Das Wandern ist wichtig, weil es durch das verstärkte Atmen Sauerstoff ins Blut bringt und den Muskelaufbau anregt, erklärt Restau. Ohne Anstrengung verlöre der Körper an Kraft und Elastizität während des Fastens. Auch wer nicht die zur Wahl stehenden langen Etappen des Fastenwanderns wählt, bekommt ausreichend Bewegung -

Schwimmen, Fahrradfahren, Qi Gong, Yi Jin Jing, Bioenergetik, Gymnastik, und das berühmte Boule-Spiel helfen dabei. Der Stoffwechsel wird durch körperliches Training angeregt, insbesondere auch die Fettverbrennung. Während der Wanderungen werden immer wieder Trinkpausen an Quellen und Brunnen eingelegt.

Die Gruppe folgt dem alten Zöllnerweg am nördlichsten Zipfel der Insel mit seinem smaragdgrünen Meer und den schneeweißen Stränden, streift auf den Spuren der Römer entlang der Küste am Etang de Diana, erklimmt vereint und frohen Mutes den Monte San Petrone und entdeckt die malerischen Dörfer, Wasserfälle, Seen und Flüsse an der Costa Serena

Höhepunkt des Tages ist der frisch gepresste Obstsaft, der mittags gereicht wird. Es ist unglaublich, wie wenig der Mensch braucht, um glücklich zu sein, meint Laura S. aus Überlingen am Bodensee. Diese Erkenntnis aus Fastenzeiten, hat der Hausfrau in Lebenskrisen oft geholfen.

Auch die großen Religionsstifter Moses, Buddha und Mohammed und manche Philosophen haben in langen, freiwilligen Fastenzeiten ihre Krisen überwunden und zu ihren Thesen gefunden.

Das A und O: zum erfolgreichen Fasten gehört das richtige Aufhören. Schon George Bernhard Shaw sagte: "Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig abbrechen."

Mit der Aufnahme von fester Nahrung wird anschließend ganz behutsam - gestreckt über drei Aufbautage - wieder begonnen. An der mittelalterlichen Kapelle, oben auf dem Gipfel, im Kastanienwald von Talasani wird das Fastenbrechen heute mit einem liebevoll gereichten Apfel zelebriert.

Informationen zum Osterfasten und Fastenwandern Ostern auf Korsika oder den kanarischen Inseln gibt es über:
www.corsicareiki.com/fasten/index.htm

CORSICAREIKI
8 Residence Prunelli 1
F-20166 Porticcio - Corse

tel.: 0033 684096383
www.corsicareiki.com/fasten/index.htm

Ansprechpartner
Andre Restau
Fastenleiter und Life-Coach
 
 
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