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Ostafrika: Immer mehr Menschen von der Hungerkatastrophe bedroht

Autor: jugendeinewelt | Erstellt am: 11.08.2011 | Gelesen: 545
Kategorie: Politik - Gesellschaft & Soziales | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien, Eritrea und Kenia benötigen dringend Hilfe. Jugend Eine Welt unterstützt die Opfer der Dürrekatastrophe.

Die Menschen am Horn von Afrika kämpfen schon seit vielen Jahren mit Dürre und ausbleibenden Regenfällen. Aktuell spitzt sich die Lage dramatisch zu. Internationale Organisationen rechnen damit, dass in den nächsten Monaten rund 3,5 Millionen Menschen in Kenia Nahrungsmittelhilfe zum Überleben benötigen.  „Bereits 2009 hat die kenianische Regierung den nationalen Notstand ausgerufen, da das Land von einer Hungerkatastrophe bedroht war", berichtet Pater George Tharaniyil von den Salesianer Don Boscos, den Projektpartner von Jugend Eine Welt, und erzählt weiter: „Die Auswirkungen sind bis heute zu spüren." Kenia erlebt nun schon die dritte Regenzeit ohne genügend Niederschlag. Steigende Lebensmittelpreise und fehlende Infrastruktur haben die Nahrungsmittel knapp werden lassen. Zusätzlich strömen tausende Menschen auf der Flucht vor dem Hungertod aus den Nachbarländern Somalia und Äthiopien in das Land.

Rasch helfen!
Schon im November 2010 warnten UN-Organisationen vor einem schwerwiegenden Lebensmittelmangel in der Region. Der Ausfall der Regenfälle im Mai und Juni dieses Jahres haben die Situation noch dramatisch verschärft. „Es ist nun wichtig, dass wir die Menschen in Kenia, Somalia, Eritrea und Äthiopien rasch unterstützten", so Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt, und berichtet weiter: „Täglich strömen Menschen in die Flüchtlingslager nach Kenia. Die Salesianer Don Boscos versuchen diesen Menschen so gut es geht zu helfen, doch es fehlt an Nahrungsmittel und Trinkwasser." Ohne internationale Hilfe werden die Menschen verhungern und verdursten. Besonders Kinder, kranke und alte Menschen sind betroffen. „Es kommt vermehrt zu gewalttätigen Konflikten zwischen der lokalen Bevölkerung und den Flüchtlingen", berichtet P. George Tharaniyil: „Gekämpft wird um Lebensmittel und Wasser, denn es geht ums nackte Überleben. Daher werden dringend Hilfsgüter, wie Mais, Bohnen, Zucker, Salz, Wasser und Medikamente benötigt."

Spendenaufruf
Bitte unterstützen Sie die Opfer Dürrekatastrophe mit Ihrer Spende
Österr. Postsparkasse AG
Bankleitzahl: 60.000
SWIFT/BIC-Code: OPSKATWW
PSK Konto Nummer: 92083767
IBAN Nr.: AT026000000092083767
Stichwort: Nothilfe Ostafrika
 
 
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