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Open Innovation mitgestalten

Autor: hutob | Erstellt am: 18.07.2011 | Gelesen: 388
Kategorie: Handel - Business & Wirtschaft | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Zwei aktuelle Forschungsprojekte gehen neue Wege zur Steigerung der Innovationsfähigkeit

Ohne Innovationen gibt es für Betriebe kein Vorankommen, sondern nur Stillstand. Um Innovationen auf den Weg zu bringen, werden bereits zahlreiche unterstützende Methoden und Werkzeuge im Produktentstehungsprozess eingesetzt. Neben einer rein unternehmensinternen Perspektive, müssen Unternehmen dabei zunehmend ihre Innovationsprozesse nach außen öffnen (Open Innovation) und Kooperationen unterschiedlicher Formen eingehen. Dies resultiert insbesondere aus komplexer werdenden Anforderungen, die dazu führen, dass Unternehmen immer seltener alle erforderlichen Disziplinen, beispielweise zur Ideengenerierung oder Technologieentwicklung, alleine beherrschen können. Aber wie können externe Quellen systematisch in den Produktentstehungsprozess einbezogen werden? Und mit welchen neuen Geschäftsmodellen, Konzepten, Methoden und Werkzeugen kann dies systematisch erfolgen?

Einige Firmen sind bereits auf dem Weg, durch neue Ansätze und Vorgehensweisen im Bereich Open Innovation ihre Innovationspotenziale zu steigern und somit Geschäftschancen zu nutzen. Um dies zu beschleunigen und auch anderen Firmen diese Möglichkeiten zu bieten, ist das eng mit dem Fraunhofer IAO kooperierende Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart Partner in den beiden neuen Projekten »Hybrisectors« und »BMOI« des EU-Programms »European Collaborative and Open Regional Innovation Strategies (EURIS)«. »Hybrisectors« zielt darauf ab, Geschäftschancen zu identifizieren, die sich aus einer branchenübergreifenden Hybridisierung von Firmen aus der Region Stuttgart ergeben. Es werden Methoden und Rahmenbedingungen für Unternehmen entwickelt, die ein »von- und miteinander Lernen« und einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch ermöglichen. Innerhalb »BMOI« werden die Geschäftsmodelle verschiedener Firmen analysiert, die erfolgreich Open Innovation umsetzten. Ziel ist es, allgemeingültige und anwendungsfallspezifische Gestaltungsrichtlinien abzuleiten. Für andere Firmen, die ebenfalls von Open Innovation profitieren möchten, dienen diese als Anhaltspunkte und zur Hilfestellung bei der Geschäftsmodellgestaltung.

Das Fraunhofer IAO ist auf der Suche nach interessierten Firmen der Region Stuttgart, die mehr über die Möglichkeiten von Open Innovation erfahren und lernen möchten. Firmen, die bereits Aspekte des Open Innovation erfolgreich praktizieren oder Projektergebnisse durch die Zusammenarbeit mit anderen Firmen testen wollen, sind eingeladen, sich an den Projekten zu beteiligen. Weitere Informationen: Fraunhofer IAO

Tobias Hug, Fraunhofer IAO
 
 
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