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Online-Hilfe durch Psychologen

Autor: vistano99 | Erstellt am: 19.01.2012 | Gelesen: 354
Kategorie: Gesundheit - Medizin & Chirurgie | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Über die Courage zu einem Psychologen zu gehen

Online-Hilfe durch Psychologen
Online-Hilfe durch Psychologen
Mindestens einmal im Leben ist meist jeder irgendwann mit seinem "Latein" am Ende. Hier kann es sich um die verschiedenartigsten Schwierigkeiten handeln, von Essstörungen über Traumata bis hin zu Suchtproblemen. Viele Leidtragende plagt zudem ein Schamgefühl - sie trauen sich nicht über Ihre Sorgen zu sprechen und graben sich Zuhause ein, wo sie alleine versuchen die Probleme zu bewältigen. In den meisten Fällen ist allerdings notwendig, einen gut ausgebildeten Psychologen um Rat zu fragen, da dieser mit seinem Fachwissen immer mehr erzielen kann als der Betroffene ohne Fachwissen. Nur wenige Betroffene bereuen es hinterher, diesen Schritt gemacht zu haben.

Wer zum Beispiel unter Zwängen und Zwangsneurosen leidet, wird irgendwann merken, dass diese den kompletten Tagesablauf beeinträchtigen. Es ist unglaublich schwierig, gegen die Zwangsneurosen und die sich aufzwingenden Gedanken anzukommen, da sie immer wieder und in allen Alltagssituationen auftreten. Wer probiert, alleine aus diesem Teufelskreis zu entkommen, wird merken, dass dies ausweglos ist, da hierfür ein fachliche Beratung notwendig ist. Psychologen haben spezielle Ausbildungen, sei es durch ein Studium oder durch eine andere Ausbildung. Ihnen steht somit das Know-How über unterschiedliche Krankheitsbilder zur Verfügung und sie wissen, welche Therapien und welche Lösungsansätze notwendig sind und welche nicht.

Ein weiterer Grund, weshalb viele Patienten lange Zeit nicht bereit sind, einen Psychologen zu konsultieren, ist die negative Behaftung dieser Thematik. Erwartet man vom Hausarzt seines Vertrauens eine körperliche Diagnose und wird dann mit dem Wort "psychosomatisch" konfrontiert, ist man leicht überfordert und will nicht glauben, dass in der Psyche etwas nicht stimmen soll. Man weiß doch schließlich, dass man nicht verrückt ist! Doch eine psychosomatische Erkrankung hat damit nicht viel zu tun. Dies sind wohl immer noch die althergebrachten Klischees, die in den Köpfen haften, dass ein psychisch Erkrankter verrückt sei. Daran liegt es wohl auch, dass die meisten Patienten lange brauchen, um wirklich einen Psychologen aufzusuchen.

In vielen Fällen greifen Leidtragende auch erst einmal zu Tabletten, da die ja schließlich bei all den anderen physischen Zipperlein auch helfen. Wieso sollte man über das psychische Problem sprechen, wenn schließlich auch Medikamente helfen? Doch die meisten psychischen Störungen und vor allem jene, die keine wirkliche Krankheit darstellen, aber trotzdem schwer belasten (z.B.Trauerbewältigung oder Missbrauch) lassen sich nicht durch die Einnahme von Pillen lösen. Hier ist eine fachlich kompetente Beratung durch einen Psychologen gefragt. Dies kann sowohl durch eine Verhaltens- als auch durch eine Gesprächstherapie stattfinden. Es gibt eine Vielzahl von Therapieformen, die für die jeweilige Krankheit passend sind und nur der Psychologe alleine kann entscheiden, welche Form am hilfreichsten ist.

Wenn sich also ein Betroffener weigert, einen Psychologen zu konsultieren, weil weil es ihm peinlich ist oder es nicht für notwendig hält, läuft Gefahr eine lange Zeit seines Lebens unter dem psychischen Problem zu leiden und eventuell sogar darunter zusammenzubrechen. Das Problem wird sich nur in den seltensten Fällen von selbst lösen.. Die meisten Patienten sind erst bereit, Hilfe aufzusuchen, wenn die Situation ausweglos erscheint. Dem kann man entgehen, wenn man sich von Anfang an einer fachlich geschulten Person anvertraut und nicht erst lange abwartet und leidet.

Christian Neumann
 
 
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