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ONLINE-FACTORING - ein effizienter Wertschöpfungstreiber

Autor: Wittner | Erstellt am: 15.01.2009 | Gelesen: 4802
Kategorie: Dienstleistungen & Consulting | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Neue Ertragskraftquellen in Praxen, Labors u. Kliniken durch Auslagerung der kerngeschäftsfremden Abrechnungen für Kassen-/Privatpatienten an hierauf spezialisierte Factoring-Gesellschaften

von Dieter Wittner, Dipl.-Betriebswirt
von Dieter Wittner, Dipl.-Betriebswirt
Angesichts der kaum noch zu kalkulierenden Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, der Gesundheitsreform, des rasch zunehmenden Verdrängungswettbewerbes im u.a. Zahnmedizinmarkt mit „Nulltarif-Konzepten", der kontinuierlich schlechteren Zahlungsmoral bei Privatliquidationen sowie die mit den Basel II-Anforderungen verschärften Kreditaufnahme-/Tilgungskonditionen, wird es nicht nur für meist unterkapitalisierte (Uni-Zahn-) Kliniken, son-dern auch für u.a. Zahnarzt-Praxis-/Laborinhaber immer wichtiger, schleichende Abrechnungs-Kostentreiber vorbeugend auszuschalten und mit betriebswirtschaftlich fundierten MehrWERT-Abrechnungsinstrumenten, wie die nahezu vollautomatisierte „ONLINE- (Labor-) Factoringlösung", in nachhaltig effiziente Wertschöpfungstreiber umzuwandeln.

Denn in jeder (Dental-) Praxis/Klinik, und/oder jedem Labor liegen die meist noch verdeckten abrechnungstechnischen Effizienzreserven – bis 60 Prozent – brach. Zwar kommen für die zufriedenstellende Patientenbehandlung ständig digitalisierte Hightech-Systeme - mit kürzeren Innovationszyklen - zum Einsatz, aber im Bereich der Liquidationen von Kassen-/Privatpatienten, des unverzichtbaren Forderungs-/Liquiditäts- sowie existenzsichernden Risiko-/Qalitätsmanagements, hinkt fast jede (zahnmedizinische) Praxis-/Labor-Klinik-Verwaltung, mit längst überholten administrativen Abrechnungs-/Bonitätsauskunfts-Methoden, weit hinterher.

Die zwangsläufigen Droh-Risiken:
  • existenzgefährdende Liquiditätsengpässe
  • teuere (Überbrückungs-) Kredite
  • zeit-/personalkostenintensiver Controlling-/Mahnungsaufwand
  • vermeidbare „schleichende Wertberichtigungsverluste" bzw.
  • (noch) nicht bemerkte Zahlungszielverlängerungen zum „Null-Zinssatz"

Was bleibt für den/die kostenbewußten Dental-Praxisinhaber und/oder das professionelle (Zahn-) Klinik- bzw. Labor-Management zu tun?
Ganz einfach: Es sind zuerst teuere „Honorar-/Labor-, Wertberichtigungsverluste" zeitnah zu analysieren, deren Verjährung zu verhindern, kerngeschäftsfremde Verwaltungsprozesse, wie u.a. die zeit-/personalintensive Selbstabrechnung in Höhe von ca. 5 % Abrechnungsanteil, tabulos auf den Kosten-Nutzmehrwert-Prüfstand zu stellen, ob die früher getroffene in-/externe Abrechnungsentscheidung heute noch richtig oder die eigene Wertschöpfungskette mit dem teilweisen/kompletten Einsatz einer kostensenkenden ONLINE-Factoringlösung, mit einem garantiert konkurrenzlosen Komplett-Gebührensatz in Höhe von maximal ca. 2,45 %, also ohne eines erst später zu verrechnenden Zurückbehaltungsanteils, gewinnbringend zu optimieren ist.

Bei niedergelassenen Ärzten tragen Privatpatienten überdurchschnttlich, mit ca. 20 Prozent, zum Praxisgewinn bei. Da der Anteil der Privatversicherten nur ca. 10 Prozent – aber mit zunehmender Tendenz - der Patienten ausmachen, müssen Ärzte ihr Geld immer mehr außerhalb der Gesetzlichen Krankenversi-cherung (GKV) erwirtschaften.

Der „Praxisunternehmer" sowie das Klinik-/Labor-Management sollten jetzt mit einer zukunftsweisenden Liquiditätsstrategie „wertschöpfend" umdenken und nicht nur die Frage beantworten „Wie können Kosten spürbar gesenkt werden?", sondern auch konkret wissen, „Worin kann der MehrWERTzuwachs einer zeitgemäßen ONLINE-Factoring-Lösung, im Vergleich zu herkömmlichen Abrechnungsalternativen liegen?"

ONLINE-Factoring bedeutet: die Privat-/Kassenpatienten-Selbstzahlerforderungen werden vom Dental-Praxis-/Laborinhaber bzw. der Klinik, vor Fälligkeit an den Factor – inklusive risikofreier Zahlungsgarantie – für eine Abrechnungsgebühr, auf dem kürzesten Wege „elektronisch verkauft". Gleichzeitig übernimmt das Factoring-Institut auch das Inkasso- und Mahnwesen sowie die oft zeitraubende Rechtsverfolgung, u.a. gemäß dem seit dem 12.12.2008 verkürzten neuen Europäischen Mahnverfahren.

Eines steht fest: Der produktive Zeitgewinn ist nicht nur für die effiziente (Mehrbehandler-) Zahnarztpraxis, die Laborinhaber, sondern auch für die u.a. öffentliche (Uni-) Zahnklinik die kostbarste Ressource, zur dynamischen Steigerung der noch verdeckten Wertschöpfungs-/Liquiditätstreiber sowie existenzsichernden EU-Wettbewerbsfähigkeit.

Anders als in den USA, in England oder der Schweiz besteht hierzulande in Zahnarztpraxen, in Labors und/oder Kliniken, jedoch noch ein großer Nachhol- und Handlungsbedarf, das bankunabhängige Finanzierungsinstrument ONLINE-Factoring profitabel einzusetzen. Von 30 Prozent der deutschen Zahnarztpraxen wird zwar das herkömmliche Factoring-Verfahren auf dem Postwege, per Disketten bzw. (teilweisen) online-Erfassung genutzt, jedoch kaum ein integriertes ONLINE-Factoring - inklusive Bonitätsauskunft vor Behandlungsbeginn, einfach und schnell in ECHTZEIT – durchgeführt, obwohl nahezu jeder Praxiscomputer internetfähig ist.

Stillstand ist Rückschritt

„Mangels Zeit oder Interesse" nichts zu tun, ist natürlich einfach und bequem, kann aber für einen scheinbar betriebswirtschaftlich erfolgreichen Dental-Praxis-/Laborinhaber und/oder das kfm. Zahnklinik-Management, mit einem hohen (Implantologie-/Labor-Zahnersatz) Selbstzahleranteil sehr teuer und/oder riskant sein/werden.

Denn: Stillstand ist Rückschritt. Und: „Nicht die Stärksten oder Intelligentesten überleben, sondern die, die am ehesten bereit sind zum Wandel (Darwin-Zitat)".

Wer heute seine Praxis, sein Labor und/oder die Zahnklinik ohne ein zeitnah messbares "Cockpit-Controlling-Instrument", wie das vorausschauende Frühwarnsystem „Balanced Scorecard" mit „harten sowie weichen" Finanzkennzahlen oder eine CAD-CAM-Investitionsplanung ohne eine Wirtschaftlichkeitsanalyse mit der Weltneuheit „PraxisNavigation" nach dem „Best-Practice-Prinzip" führt, wird im Ernstfalle mit seinem „betriebswirtschaftlichen Blindflug auf gut Glück" schnell in die Droh-Bankaufsicht/Insolvenz-Sackgasse - mangels ausreichender Liquiditätsreserven - geraten, ohne es rechtzeitig zu merken.

Denn: „You can't manage or improve, what you can't measure"!
So lassen sich liquiditätsschädliche Zahlungsverzögerungen von durchschnittlich 45 Tagen - inklusive riskanten Außenständen - mit einem vorprogrammierten „Patientenkredit zum Nulltarif" spürbar verhindern, indem man diese Forderungen per ONLINE-Factoring - mit einem Zahlungsausfallschutz sowie einer automatischen Vergütung des Honoraranspruches innerhalb von 2-3 Bankarbeitstagen – risikofrei verkauft, bevor das „tote Kapital" zum even-tuellen Wertberichtigungsverlust mit einer Droh-Verjährung wird.

Ähnlich wie die verschärften Basel II-Bestimmungen bei der Bank zur risikomindernden Einschätzung der Ratingstufe eines Kunden dienen, wird für den/die Praxis-/Laborinhaber - inklusive das kosten-/risikobewußte Klinik-Management - auch die rechtzeitige/ sekunden-schnelle Bonitäts-/Adressüber-prüfung der Privat-/Kassenpatienten immer wichtiger, statt dieses unverzichtbare Risiko-Management „aus Zeitmangel" zu vernachlässigen.

Denn der „Praxis-/Laboruntermehmer" bzw. die Klinik sind doch selbst „eine Bank" und haben heute wohl kaum länger zinsfreie Tilgungskredite an ihre Patienten, zu Lasten ihrer eigenen Liquidität zu verschenken bzw. Behandlungen auf „gut Zahlungsglück" anzubieten, wenn man im zunehmenden (EU-) Verdrängungswettbewerb, wie u.a. durch „Zahnarztpraxis-/Dental-Laborketten" sowie in der jetzt spürbaren Wirtschaftskrise langfristig erfolgreich sein will?

Effiziente Wertschöpfungstreiber

Das in kosten-/risikobewußten Praxen/Kliniken effizient und effektiv genutzte ONLINE-Factoring – in Verbindung mit einem gleichzeitigen LABOR-Factoring, mit dem Ziel der hälftigen Gebührungaufteilung - gewährleistet jedoch die Mobilisierung der kostbaren Wertschöpfungstreiber zur Bildung von existenzsichernden Liquiditätsreserven zur u.a. rechtzeitigen Modernisierung der Geräte, Verkürzung der Behandlungsdauer, verbesserten Patientenkommuni-kation, -bindung, -neugewinnung sowie ein vorbeugendes Risikomanage-ment, im Sinne der gesetzlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung und nachhaltigen Optimierung der Praxis-/Labor-/Klinikrendite.

Wird dieser neu gewonnene Liquiditätszuwachs zur Tilgung von bestehenden Verbindlichkeiten verwendet, führt dies in der Bilanz zu einer Ver-besserung des Verhältnisses von Eigenkapital zu Fremdkapital, des Verschuldungsgrades und damit zur Steigerung der Eigenkapitalquote. Der Abbau von Verbindlichkeiten bringt zudem steuerliche Vorteile, da diese die gewerbesteuerliche Belastung infolge von Dauerschulden und Dauerschuldzinsen mindern.

Damit bewirkt der Zufluss liquider Mittel – in Verbindung mit dem Einsatz einer bewährten ONLINE-Factoringlösung sowie einer positiven Patienten-Bonitätsprüfung in Sekunden-schnelle - ein besseres Praxis-/Labor-/Klinik-Bankrating mit der Folge, die bisherigen (Kontokorrent-) Kreditkonditionen kostensenkend nachzubessern und/oder einen (Droh-) Sanierungsbedarf vorbeugend zu verhindern.

Außerdem wird das Wachstumspotenzial nicht länger beeinträchtigt und der Kapitalgeber, wie das konservative Bankinstitut, kann keinen Einfluss auf die Geschäftsführung der Dental-Praxis, des Labors und/oder die Klinik nehmen.

Lohnt sich ONLINE-Factoring?

Ein klares „JA", wenn der/die Praxis-/Laborinhaber bzw. das Klinik-Management einen Factor mit einfach strukturierten Gebührenmodulen, also ohne Umsatzvorgabe/-verpflichtung bzw. Vergütungszurückbehalt von 10-20 % oder nur eine kostengünstige Bonitätsprüfung in Echtzeit, für eine Monatspauschale von ca. 20 Euro - als vorsorgliches Risiko-Früherkennungs-instrument für die Zahlungsfähigkeit der Patienten – auswählen.

Da sollte ein Blick auf das „Wertberichtigungskonto" schon für sich alleine sprechen, ob sich ein präventiver Handlungs-/Verbesserungsbedarf lohnt oder tatsächlich kein Zahlungs-ausfallrisiko besteht.

Denn die Kosten für einen überraschenden Zahlungsausfall, teuere Kontokorrentkreditzin-sen zur Überbrückungsfinanzierung von riskanten Aussenständen zum „Nulltarif" sowie überhöhte Abrechnungsgebühren, müssen oft erst mühsam netto doppelt verdient sein, bevor man diesen eigentlich vermeidbaren Mehraufwand wirklich ausgeben kann.

Ein professionell geführtes Praxis-/Labor-/Klinik-Management lagert Abrechnungs-Druckarbeiten vorrangig an einen hierauf spezialisierten Factor aus, welcher nicht sein eigenes Logo - aus PR-Gründen – in den Mittelpunkt stellt, sondern nur das Kundenlogo auf den u.a. Rechnungen mit einem vertrauensbildendem „Corporate Identity-Effekt" ausdruckt. Mit diesem strategischen „Alles aus einer Hand-Prinzip" wird nicht nur der Bekanntheitsgrad der Praxis, des Labors bzw. der Klinik immer mehr im Bewusstsein der Neu-/Altpatienten mit einem nachhaltigen Erinnerungsimpuls verankert, sondern auch der immaterielle Goodwill-Vermögenswert in der Bilanz ständig gesteigert, statt den Markennamen einer für den Patienten fremden Abrechnungsgesellschaft, mit überhöhten Gebühren zu „subventionieren".

Ein unternehmerisch orientierter Praxis-/Labor-/Klinikinhaber profitiert - nach dem jahrzehntelang bewährten Outsourcing-Vorbild der Autohersteller mit einer Fertigungstiefe von ca. 18 %, d.h. die Auslagerung der kerngeschäftsfremden Dienstleistungen/Komponenten an Betriebe, die das gleiche besser und kostengünstiger anbieten/herstellen - von dem Fokus auf sein eigenes Kerngeschäft, indem er die effiziente ONLINE-Factoring-Alternative als profitablen Wertschöpfungstreiber – mit einer (hälftigen) Kostenbeteiligung des Labors sowie Vernetzung des externen Spezialwissens eines kompetenten Beraters betriebswirtschaftlich richtig nutzt, statt weiterhin selbst kontraproduktiv abzurechnen oder an einen Factor überhöhte Gebühren – mangels eines objektiven Benchmarkvergleiches - zu zahlen.
 
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