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Offenburger Auszubildende kocht sich auf Platz 1

Autor: wortlautpr | Erstellt am: 29.03.2011 | Gelesen: 628
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Finale im Berufswettbewerb der Fachrichtung Hauswirtschaft

In der Lehrküche zeigten die Teilnehmerinnen ihr Können (Bild: wort.laut).
In der Lehrküche zeigten die Teilnehmerinnen ihr Können (Bild: wort.laut).
Mit 266 von 300 möglichen Punkten sicherte sich Catherine Langenecker vom CJD Jugenddorf Offenburg in diesen Tagen den ersten Platz im Berufswettbewerb der Fachrichtung Hauswirtschaft. Insgesamt zehn Auszubildende aus mehreren deutschen CJD-Einrichtungen hatten sich in zuvor vier Regionalentscheiden für die Teilnahme am Finale im CJD Jugenddorf Offenburg qualifiziert.

Die Teilnehmerinnen am Bundesentscheid absolvieren derzeit ihre Ausbildung zur Hauswirtschaftshelferin in den Jugenddörfern Wolfsburg, Bonn, Burgsteinfurt, Niederrhein, Limburgerhof, Homburg, Schloss Kaltenstein und Offenburg.

Beim Wettbewerb zeigten sie ihr Können in Nahrungszubereitung und Service sowie bei einer Kenntnisprüfung. Die Prüfer bewerteten dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch das Arbeitsverhalten und die Abläufe. So mussten die Jugendlichen in der Lehrküche des Offenburger Jugenddorfes in vorgegebener Zeit eine "Bunte Gemüsereispfanne" sowie eine "Quarkspeise mit Himbeeren" zubereiten. Im Bereich Service war das Geschick beim fachgerechten und adretten Eindecken eines Tisches gefragt, vom ordnungsgemäßen Auslegen der Tischdecken über die Platzierung der Servietten und aller benötigten Besteckteile bis hin zur Dekoration.

Bei der theoretischen Prüfung mussten die Jugendlichen einen umfangreichen Fragenkatalog zum sachgemäßen Spülen beantworten. "Dabei geht es beispielsweise um die richtige Reihenfolge der Spülgänge, um die benötigten Arbeitsgeräte, aber auch um die einzuhaltenden Hygieneregeln", erklärt Katharina Hermann, Leiterin des Arbeitskreises Hauswirtschaft aus Schloss Kaltenstein und Organisatorin des Wettbewerbs.

Ein weiteres Ziel des Wettbewerbs: Neben den fachlichen Fertigkeiten müssen sich die Jugendlichen in einer fremden Umgebung beweisen. Sie sammeln viele neue Eindrücke und tauschen sich mit Gleichgesinnten aus.

Obwohl sie sich durchschnittlich erst etwa anderthalb Jahre in Ausbildung befinden, haben alle Teilnehmerinnen durchweg hervorragende Leistungen gezeigt, so das Fazit von Katharina Hermann bei der Abschlussveranstaltung: "Heute gibt es nur Gewinner!"

Die drei Erstplatzierten, Catherine Langenecker (Offenburg), Sabrina Spiertz (Burgsteinfurt) und Hysnije Kryesin (Wolfsburg), werden nun bei der großen Abschlussfeier und Siegerehrung aller Berufswettbewerbe am 11. Mai 2011 in Kaiserslautern ihre Preise entgegennehmen können.

 
 
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