Das Ötztal in den Tiroler Alpen
Im österreichischen Bundesland Tiro befindet sich das Ötztal. Das Tal ist 65 km lang und wurde vor allem durch die Wintersportgebiete Sölden und Oetz weltweit bekannt. Weitere Gemeinden im Ötztal sind Sautens, Umhausen und Langenfeld. Seinen Namen hat das Ötztal vom Hauptort und ehemaligen Gerichtsort Oetz erhalten. Schon vor 9000 Jahren haben steinzeitliche Jäger die Hochgebirgsregion des Innerötztals durchstreift. Ein bekannter Fund war 1991 Ötzi, der etwa 3300 v. Chr. gelebt hat.
Touristisch erschlossen wurde das Ötztal um 1930, im zweiten Weltkrieg blieben die Feriengäste allerdings aus und es kam zu einem wirtschaftlichen Rückschlag. Nach dem Krieg wuchs der Tourismus stetig an und auch heute hat das Ötztal nichts an seinem Reiz für die Urlauber verloren. Die Berglandwirtschaft ging zugunsten vom Tourismus stark zurück, so dass der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Ötztal ist. Das Ötztal hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten und wird dementsprechend, von Touristen, gerne aufgesucht. Im Winter ist im Ötztal natürlich in erster Linie Skifahren angesagt. Aber auch für nahezu alle anderen Wintersportarten, finden die Touristen im Ötztal die besten Voraussetzungen.
Die Wintersportler werden mit zahlreichen Liften auf die Berge gebracht, um diese mit den Skiern oder Snowboard, auf den Pisten, wieder hinunter ins Tal zu fahren. Wer das Ötztal außerhalb der Wintersaison besucht, kann sich bei ausgedehnten Wanderungen, durch Wiesen und Wald, an der landschaftlichen Vielfalt vom Naturpark Ötztal, mitsamt den zahlreichen weidenden Schafen erfreuen. Den Touristen wird im Ötztal viel geboten, wie beispielsweise archäologische Wege, Geowege, Heimat- und Freilichtmuseum, Weitwandern, Klettern und zahlreiche Hütten, die neben Speisen und Getränken auch Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen anbieten.