
Nachhaltigkeit ist derzeit ein wichtiges und großes Thema, das in vielerlei Richtung und Branchen diskutiert wird. Der Verbraucher will informiert sein und das nicht nur mittels Beipackzetteln auf Kosmetika. Auch beim
Einrichten und damit auch beim
Möbel spielt der Umweltgedanke eine zunehmend große Rolle als wichtiges Kaufkriterium. Nachhaltig bedeutet in erster Linie auch hier, dass unter umweltfreundlichen Bedingungen und ressourcenschonend produziert wurde. Nachhaltig bedeutet aber auch, dass Produkte langlebig verarbeitet wurden. Mitnahmemöbel, bei denen vorzugsweise Weichhölzern wie Kiefer, Tanne oder Fichte, sind aufgrund der Holzbeschaffenheit nicht langlebig und stabil. Zudem treten sogenannte Terpene (= natürliche Lösungsmittel) aus den Möbeln aus, die bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können.
Wer Möbel nicht aus heimischen Holz produziert kaufen möchte, sondern aus Tropenholz, der sollte auf die FSC (Forest Stewardship Council) Zertifizierung achten, mit der die Bäume für die Rodung freigegeben werden.
Auch beim Kauf von Polstermöbeln und Textilien sollten gewisse Kriterien beachtet werden. Bezugsstoffe von Polstermöbeln haben eine Menge auszuhalten. Sie müssen lichtbeständig, scheuerfest, reibecht und auch hautverträglich sein. Zudem sollten sie sich leicht reinigen lassen. HighTech-Stoffe bieten zwar jede Menge von diesen Vorteilen – fallen jedoch bei der Entsorgung unter die Rubrik Sondermüll. Wer aus diesem Grund dann lieber auf Naturfasern zurückgreifen möchte, sollte darauf achten, mit welchen Zusatzstoffen für die Imprägnierung gesorgt wurde. Mitunter wird auch hier noch Formaldehyd oder auch Mottenschutzmittel eingesetzt. Was sowohl überflüssig als auch gesundheitsschädlich ist.
In jedem Falle ist immer wichtig, sich vor dem Kauf ausführlich beraten und informieren zu lassen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben.
Andrea Faßbender, StylinRooms