Eine plötzlich auftretende Krankheit oder ein Unfall können das Urlaubsglück schnell zerstören. Insbesondere für Familien mit Kindern ist die Absicherung über eine
Auslandskrankenversicherung unverzichtbar. Denn die
gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland greift im außereuropäischen Ausland nicht.
Eine Auslandskrankenversicherung ist für einen geringen Jahresbeitrag in Höhe von 6 bis 10 EURO pro versicherter Person erhältlich. Spezielle Angebote für Familien bewegen sich je nach Versicherungsgesellschaft zwischen 13 und 25 EURO jährlich. Die Auslandskrankenversicherung übernimmt insbesondere die Erstattung der ambulanten und stationären Behandlungskosten, die Kosten einer Zahnbehandlung, die Kosten für Arznei-, Heil- und Verbandsmittel, die Unterbringung im Krankenhaus und die Kosten für einen notwendigen Rücktransport nach Deutschland. Dieser Rücktransport kann insbesondere bei medizinisch unterversorgten Urlaubsländern Leben retten.
Zusätzlich bieten viele Versicherungsgesellschaften wie zum Beispiel der ADAC einen 24-Stunden-Notruf und eine telefonische Soforthilfe an. Im Bedarfsfall können deutschsprachige Ärzte im Urlaubsland vermittelt werden. Die Auslandskrankenversicherung ist für Reisende meistens auf 30 bis 45 Urlaubstage im Jahr begrenzt. Für längere Auslandsaufenthalte wie bei Schüleraustausch oder Praktika gibt es andere spezielle Tarife und Angebote.
Eine Auslandskrankenversicherung ist weltweit mit Ausnahme des Heimatlandes gültig.
Der Vorteil einer Auslandskrankenversicherung wird immer dann deutlich, wenn sie in Anspruch genommen wird. Bei einer schweren Erkrankung oder Unfall im Urlaub können die Behandlungskosten für einen Krankenhausaufenthalt schnell den Gegenwert eines Einfamilienhauses annehmen. Der finanzielle Ruin würde auf einen Urlaub folgen.
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Christian Hübsch