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Nine Inch Nails kehren zurück! Konzert am 29. Juni in der PHILIPSHALLE

Autor: Sonjavg | Erstellt am: 07.04.2009 | Gelesen: 1169
Kategorie: Freizeit - Hobby & Unterhaltung | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Konzert am 29. Juni in der PHILIPSHALLE !!!!!

Düsseldorf,07.4.2009: NIN haben als populärste Exponenten des Industrial Rock dieser Musikrichtung zu Massen-Appeal verholfen. Einziges permanentes und offizielles Gruppenmitglied ist Sänger, Produzent und Multi-Instrumentalist Trent Reznor, der allein die Richtung bestimmt. Die geheimnisvolle Kultfigur erzeugte mit NIN stets Schockwellen, verlieh diesem harten Genre aber auch menschliche, melancholische Züge. Im Juni kommt die Band um ihren charismatischen Frontmann für zwei Konzerte endlich wieder nach Deutschland: Am 29. Juni in Düsseldorf in die PHILIPSHALLE.

Eine außerordentliche Band mit einer großen Fan-Gemeinde kommt Ende Juni. Besonders freue ich mich darüber, dass sie eins von ihren zwei Deutschland-Konzerten bei uns in der PHILIPS HALLE spielen, und dass wir die einzigen in Nordrhein-Westfalen sind, die dem Publikum die Nine Inch Nails präsentieren können." So Annette Röttgen von der Leitung der PHILIPS HALLE.

Nachdem Reznor lange im Untergrund verharrte, erlangten NIN schließlich internationale Berühmtheit. Time Magazine bezeichnete ihn als einen der 25 einflussreichsten Musiker. David Bowie nahm ihn in seine Liste „Der 100 Unsterblichen" in der modernen Musikgeschichte auf. Neunmal wurden NIN für den Grammy nominiert, zweimal erhielt Reznor die begehrte Auszeichnung für die beste Metal Performance.

„Die Rockmusik war in den letzten Jahren ein einziges Abführmittel", erklärt Reznor. „Ich bin froh, dass ich mich daran nicht beteiligt habe." Er schuf zwar die Soundtracks von David Lynchs „Lost Highway" sowie Oliver Stones „Natural Born Killers" und co-produzierte das Marilyn Manson-Album „Antichrist Superstar". Ansonsten lebte er zurückgezogen in New Orleans, wo er seine Nothing Studios in einem ehemaligen Bestattungsunternehmen eingerichtet hat. Die Eingangstür ist ein bizarres Souvenir aus der Zeit im Sharon Tate-Haus in den Hollywood Hills, wo NIN 1993 ihr Album „The Downward Spiral", eine anarchische Eruption von Punk-, Goth- und Industrial-Einflüssen, aufnahmen.

Der Nachfolger „The Fragile", als „zärtliches und brutales Meisterwerk" gefeiert, hatte eine längere selbst gewählte Emigration beendet. Nach einem „Sommerurlaub", der ein halbes Jahrzehnt dauerte, kehrte Trent als rachsüchtiger Disco-Pate zurück. Mit einem Aufsehen erregenden Doppelalbum dokumentierte er seine Entfremdung und das Elend paranoider Studio-Halluzinationen. Zugleich übertrafen NIN mit ihrer „digitalen Via Dolorosa" (Rolling Stone) alles, was sie bisher geschaffen hatten. Reznor selbst gab Drogen und Alkohol für Protein-Drinks auf, suchte nach geistiger, seelischer Befriedigung. „Ich habe erkannt, dass ich mit mir selbst ins Reine kommen muss."

Diese neue Reinheit zahlte sich künstlerisch aus. Mit ihrem fünften Werk „With Teeth" stellten NIN 2006 erneut ihre enorme Popularität unter Beweis. Die CD erreichte Spitzenverkäufe, die polarisierenden Live-Auftritte motivierten die Massen. Seit „With Teeth" zeigt sich Trent Reznor von einer höchst produktiven Seite. Schon 2007 erschien der nächste Longplayer „Year Zero", erneut ein weltweit großer Erfolg.

2008 folgte dann die kreative Großoffensive: Erst veröffentlichte er mit „Ghosts I-IV" ein Doppelalbum mit instrumentalen Ambient-Tracks, nur einen Monat später erschien die CD „The Slip" mit zehn kraftvollen neuen NIN-Songs. Beide Alben waren zunächst nur digital erhältlich, ein physischer Tonträger wurde erst einige Wochen später nachgereicht. Damit bewies Trent Reznor einmal mehr, dass er zu den mutigsten und visionärsten Musikern der modernen Rockmusik gehört, der sich vor Veränderungen in der Musikbranche nicht verschließt, sondern bemüht ist, die neuen Gesetzmäßigkeiten optimal anzuwenden. Nicht umsonst kürte ihn das „Musician's Magazine" zum „Künstler des Jahres", während ihn „SPIN" zum einflussreichsten Musiker der Gegenwart erklärte.

Trent Reznor ist es gelungen, unterschiedliche Genres mit Bravour zu vereinen. In seiner Musik verschmilzt die rohe Energie des Punk mit der technischen Raffinesse von Industrial-Klängen und Dance-Beats. Gleichzeitig konfrontiert er die relativ biederen Verfremdungen der „post-Nirvana-Gruppen" mit einer neuen Ebene musikalischer Aggressivität. Reznor inszeniert seine Kunst nicht nur in Form von Theatralik und Dramaturgie. Er verleiht seiner avantgardistischen Kombination aus traditioneller Rockmusik und Industrial-Pop eine neue Dimension und kultiviert damit seine eigene Extravaganz.

NINE INCH NAILS
Montag, 29.06. PHILIPS
HALLE

Eintrittskarten sind erhältlich unter der Hotline: 0211 – 77 50 57 und im Internet unter www.philipshalle.de.
 
 
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