Nichtrauchersheriff Thomas Farley ist wieder am Werk Der Gesundheitsbeauftragte der Stadt New York, Thomas Farley, bekam vom New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg einen umfangreichen Auftrag zur Umsetzung: Die
absolute Rauchfreiheit soll in New York durchgesetzt werden. Farley arbeitet bereits seit einigen Monaten gemeinsam mit den zuständigen Behörden an einem Rauchverbot für Parks, Gärten, Strände und öffentliche Plätze. Diese von Bloomberg beauftragte Maßnahme ist Teil einer breit angelegten gesundheitspolitischen Strategie, einerseits Nichtraucher noch besser zu schützen andererseits die Anzahl der Raucher noch weiter zu reduzieren.
Seit 2004 absolutes Rauchverbot in allen New Yorker Büros
Bereits seit dem Jahre 2003 darf in New Yorker Büros nicht mehr zur Zigarette oder Zigarre gegriffen werden. Auch auf Bahnhöfen und in öffentlichen Gebäuden wurde dieses Rauchverbot lückenlos umgesetzt. Diese Vorschriften werden eingehalten, das Verbot des Rauchens am Arbeitsplatz ist mittlerweile bei den New Yorkern akzeptiert. Bisher konnten die Raucher noch eine Raucherpause einlegen, und vor die Tür gehen um ihrem Laster zu frönen. In naher Zukunft wird auch das durch die städtischen Gesundheitsbehörden nicht mehr erlaubt sein. Dann wird es nur mehr möglich sein, im privaten Umfeld, also in seinen Wohnräumen zu rauchen.
Bereits seit 1995 absolutes Rauchverbot in der New Yorker Gastronomie
Bereits seit 1995 gilt ein absolutes Rauchverbot für die Besucher der New Yorker Bars und Restaurants. Auch dieses Verbot wurde nach einer Übergangsfrist lückenlos umgesetzt und im Wesentlichen auch von den New Yorkern akzeptiert. Tritt das neue Verbot in Kraft, wird der Platz für die Raucher in New Yorks knapp. Die bisherigen Verbote in der Gastronomie, in Behörden, Büros und auf Bahnhöfen zeigte bereits eine nachhaltige Wirkung. Während im Jahre 2002 noch 21,5 Prozent der New Yorker Stadtbevölkerung rauchte, ist dieser Anteil 2010 auf 6,9 Prozent gesunken.
Aussichtsloser Widerstand der Tabakindustrie
Die Amerikanische Tabakindustrie wehrt sich zwar gegen diese neuerliche Verschärfung, steht aber wie schon bei vorangegangenen Verschärfungen auf verlorenem Boden. Schon das Rauchverbot in der Gastronomie 2003 konnte durch die Tabakindustrie nicht verhindert werden. Vorbild für New York ist etwa der US-Bundesstaat Kalifornien, wo in einigen Distrikten das Rauchen bereits aus Parks, von Spielplätzen und Stränden total verbannt wurde. Seit hat bereits 2007 die Stadt Los Angeles sein Rauchverbot, das bis zu diesem Zeitpunkt bereits für die Pazifikstrände galt, auch auf alle öffentlichen Anlagen und Parks ausgeweitet. Auch in Österreich soll 2011 eine weitere Verschärfung des Nichtraucherschutzes kommen.
Autor: Dr. Fritz Simhandl, Autor Fleedstreet