Salzburger Residenzplatz
Wien, 10. Oktober 2011. In der Diskussion um die Neugestaltung und Probebepflasterung des Residenzplatzes in Salzburg, bezieht jetzt auch der VÖB (Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke) Stellung. Der VÖB spricht sich deutlich für die Verwendung von sicherem, langlebigem Material aus und stellt gleichzeitig klar, dass es sich bei Beton um hochwertiges Baumaterial handelt. „Beton ist ein zeitgemäßes, hochmodernes Baumaterial, das sich durch Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gestaltung und Erhaltung sowie durch Nachhaltigkeit auszeichnet. Speziell im Denkmalschutz, wo behutsam renoviert werden muss und historische Strukturen gepflegt werden sollen, ist Beton eine geeignete und langlebige Variante. Durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten geht Beton optimal auf historische Strukturen ein und fügt sich als Gestaltungselement perfekt ins Gesamtbild“, so VÖB Geschäftsführer Gernot Brandweiner. Und selbstverständlich ist auch die Kosteneffizienz und regionale Wertschöpfung ein wesentlicher Pluspunkt.
Die Befestigung von Straßen, Plätzen und Wegen mit Pflastersteinen zählt zu den ältesten Bauweisen unserer Kultur. Heute noch zeugen zahlreiche historische Plätze von der Beständigkeit und Anmut solcher Bodenbeläge. Lösungen mit Betonpflastersteinen und -platten setzen die Tradition zeitgemäßer Anwendungen fort. Durch veränderte Anforderungen, ausgelöst durch Witterung, Verkehr, Nutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit, verändern sich auch die Anforderungen an Flächenbeläge. Neben der Pflege des Stadtbildes und der historischen Wahrung der Flächen, stellen vor allem belastete und viel frequentierte Plätze hohe Anforderungen an Material und Formate, um eine lange Haltbarkeit und wirtschaftliche Erhaltungskosten sicherzustellen. Der Einsatz von Beton und Betonpflastersteinen entwickelt sich daher für die Stadt der Zukunft, aber auch für historische Städte immer mehr zu einem unverzichtbaren Faktor. Neben der gestalterischen und ästhetischen Komponente und der nötigen Sorgfalt der Denkmalpflege, verlangt die heutige Zeit Lösungen, die auf Faktoren wie physische und chemische Belastungen, Verkehrsintensität, Rücksichtnahme auf menschliche Sicherheit und Behinderungen gezielt eingehen. Richtig gestaltend und technisch eingesetzt, ermöglichen Lösungen mit Beton eine Symbiose aus Denkmalschutz, Ästhetik, Technologie und Konstruktion.
Betonpflasterungen: Historisch, ästhetisch und architektonisch wertvoll
Bei Beton als Baumaterial denken viele unwillkürlich an kühle Plattenbauten aus einer Zeit, in der es darum ging kosteneffizient Wohnflächen für einen großen Bedarf zu schaffen. Doch tatsächlich besticht Beton durch seine Natürlichkeit und Regionalität. Durch unterschiedliche Gesteinskörnungen können Gestalter passgenau auf die Anforderungen eines Ortes eingehen. Das wiederum macht den Werkstoff einzigartig und zu einem wesentlichen Teil des historischen Charmes, der sich durch die gekonnte Kombination von Architektur und Gestaltung mit Umfeld und Material perfekt zur Denkmalpflege eignet. Vor allem optische Aufgaben verlangen keine Einheitslösungen, sondern flexible Baustoffe bezüglich Form, Farbe und Funktion wie es Betonpflastersteine oder -platten sind. Ob historischer Marktplatz oder Fassade – mit Beton kann jede Fläche ihr ganz individuelles Gesicht annehmen oder bewahren ohne die ursprüngliche Anmutung zu verlieren. Die Beläge gelten als zeitlos, beständig und pflegeleicht und sind damit kosteneffizient, nicht nur in der Herstellung, sondern auch in punkto Wartung und Lebenszyklus.
Denkmalschutz und Beton im Einklang
Dem gesellschaftlichen Wertewandel und dem Ruf nach Schonung der Ressourcen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz folgend, entsprechen Betonpflastersteine höchsten optischen und baulichen Standards. Erfolgreich bewährt hat sich der Werkstoff nicht nur im Wohnbau oder im Fassadenbereich, sondern ebenso im Denkmalschutz. Heute stellen Betonpflastersteine und –platten eine passgenaue und zeitgemäße Alternative zu Steinpflasterungen dar. Der VÖB hat daher einige Referenzprojekte zusammengetragen, die die Symbiose zwischen dem Werkstoff und der Historie und Ästhetik von Flächen und Gebäuden wiederspiegeln.
Fotos (Abdruck honorarfrei):
Bild 1: 1. Arkadengang Weltkulturerbe Schönbrunn, © Betonwerk Rieder GmbH
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