Das Förderlexikon ist der Ratgeber für Förder- und Subventionsmittel in Europa, Deutschland und den Bundesländern. Autor des Werkes ist Herr Boris H. Buckow aus Hamburg. Der Autor betreut seit vielen Jahren Unternehmen verschiedener Größenordnungen und Branchen bei unterschiedlichsten Finanzierungsvorhaben innerhalb Europas als Geschäftsführer und im Auftrag des Institutes für europäische Wirtschaftsförderung aus Zeven.
Vielen Unternehmen ist der Zugang zu den bestehenden Möglichkeiten verwehrt. Nicht aber, weil die Voraussetzungen dafür nicht zutreffen, sondern vielfach, weil innerhalb des Systems paradoxe Strukturen herrschen, die jedoch nicht deutlich kommuniziert werden. Konfrontiert man Unternehmer mit der Frage, ob ihnen Förder- und Subventionsmittel bekannt sind, erhält man entweder die Antwort: „Nein" oder aber: „Wir können sowieso keine erhalten oder sie sind uninteressant, laut Aussagen ‚meines' Bankers". Wie kann das sein, bei weit über 1.000 Programmen für die gewerbliche Wirtschaft? Hierzu muss einiges näher ausgeführt werden.
In Deutschland werden Förder- und Subventionsmittel von verschiedenen Instituten, z. B. von Förder- und/oder Investitionsbanken verwaltet und herausgegeben. Gerade während der wirtschaftlichen Rezession (bis Ende 2010) ist von der KfW (Kreditanstalt für Wideraufbau) ein besonderes Konjunkturprogramm aufgelegt worden. Abgesehen davon, dass dies nur rudimentär öffentlich publiziert wurde, liegt die Schwierigkeit der möglichen Inanspruchnahme letztlich beim System in Deutschland. Der Großteil solcher Fördermittel kann von Unternehmen nur beantragt werden, wenn dies über eine Hausbank erfolgt, d. h., es gilt das so genannte Hausbankprinzip. Banken handeln natürlich nach dem betriebswirtschaftlichen Grundsatz, mit möglichst geringem Aufwand und Risiko einen maximalen Ertrag zu erzielen.
Werden Fördermittel gewährt, so liegt die gesamte Kontoführung bei der Hausbank, die hierfür aber lediglich eine „geringe Aufwandsentschädigung" von der Förderbank erhält. Dagegen fließen die Zinserträge aber fast ausschließlich der Förderbank zu. Außerdem haftet die Hausbank auch intern noch gegenüber dem Fördermittelinstitut für die Rückzahlung der Darlehensverbindlichkeiten. Führt man sich dies alles vor Augen, so verwundert es nicht mehr sonderlich, dass Hausbanken nur ein mäßiges Interesse daran haben, die bestehenden Möglichkeiten mit Kunden offen zu kommunizieren. Leider versäumt es die Politik, diese Mißstände zu beseitigen. Haftungsfreistellung als Versuch, dieser Problematik beizukommen, ist theoretisch sinnvoll, findet in der Praxis jedoch wenig Anwendung. Der Autor kennt das aus umfangreichen persönlichen Erfahrungen.
Um allen Interessierten einen überschaubaren Überblick zu gewähren und um sicher zu stellen, dass auch die bestehenden Programme dort ankommen, wofür sie eigentlich vorgesehen sind, nämlich im Mittelstand bei den Unternehmen, ist das Förderlexikon erstellt worden.
Das Förderlexikon beschreibt auf ca. 1.200 Seiten überwiegend alle bestehenden Förder- und Subventionsmöglichkeit innerhalb der EU, der Bundesrepublik Deutschland und der einzelnen Bundesländer und zwar aus Sicht deutscher Unternehmen. Hierbei sind die wichtigsten Informationen aus Richtlinien, Programmbeschreibungen und Internetauftritten der Förderinstitute, Projektträger und Ministerien komprimiert, strukturiert und mit einem eigenen übersichtlichen Erscheinungsbild dargestellt.
Bei jeder Ausgabe handelt es sich natürlich um eine „Momentaufnahme" der jetzigen Fördersituation. Unser Anspruch in den kommenden Jahren ist, es aktuell zu halten und auf alle europäischen Länder auszudehnen.
Dem Lexikon ist eine CD beigefügt, auf der das Lexikon nochmals digital – mit aktiven Links – hinterlegt ist. Daneben besteht eine webbasierte Datenbank zur