DIACORDON plus T
Essen, 20.07.2010 – Neben dem EKG gehört der Nekrosemarker Troponin zu den standardisierten Diagnosemethoden bei Verdacht auf Herzinfarkt. Der Troponin Test weist bereits verstorbene Herzmuskelzellen nach. Der Nachteil liegt auf der Hand, denn das durch den Herzinfarkt verursachte Absterben der Herzmuskelzellen tritt in der Regel erst vier bis sechs Stunden nach Beginn des Herzinfarkts ein. Die dann nachgewiesenen abgestorbenen Herzmuskelzellen sind nicht mehr reparabel.
Bis zu diesem Zeitpunkt tappen die Kardiologen häufig im Dunkeln und müssen sich primär auf Ihre gesammelten Erfahrungen verlassen. Das luxemburgische Unternehmen Diagenics SE führte in der jüngsten Vergangenheit die Diacordon ™ Produktlinie ein, welche auf dem Biomarker GPBB basiert, der den für den Herzinfarkt verantwortlichen Sauerstoffmangel des Herzens aufzeigt und das dadurch aktivierte Enzym GPBB innerhalb der ersten Stunden nach Beginn des Infarkts nachweisen kann. Das Enzym Glykogen Phosphorylase Isoenzym BB (GPBB) wird jedoch bereits nach 12 Stunden wieder abgebaut. Ab diesem Zeitpunkt zeigt sich wiederum der Vorteil eines Troponinmarkers. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit bis die sich zeitlich ergänzenden Marker auf einem Test wiederfinden. Diagenics nahm sich dieser Aufgabe an und vertreibt seit Juni 2010 einen Kombinationstest. Mit dem neuen und weltweit einzigartigen Kombinationstest Diacordon ™ plus T werden die Marker GPBB und Troponin im Sinne eins Früh- und Spätmarkers auf einem Test vereint.
Durch die Kombination dieser beiden Marker vergrößert sich das Diagnosefenster für Kardiologen und erlaubt in Zukunft die zuverlässige Früh- und Spätdiagnose der Patienten.
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