München, 19. Oktober 2009 - Weltweite Wirtschaftskrise, Wahlkampfdiskussionen um Lohndumping oder Mindestlöhne sowie immer wieder neue Fälle der Bespitzelung von Mitarbeitern haben deutliche Spuren hinterlassen: Das traditionell gute Image deutscher Unternehmen hat zuletzt spürbar gelitten. Das sorgt auch für Gegenwind bei einem für alle Firmen existenziell wichtigen Thema – nämlich der nachhaltigen Personalplanung. Mithilfe des innovativen Karriereportals laufbahner.de können sich Unternehmen positiv positionieren und als attraktive Arbeitgeber präsentieren.
Eine solche Image-Pflege erscheint durchaus erforderlich. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Nürnberger Unternehmensberatung Weissmann & Cie. Demnach halten zum Beispiel nur noch 20 Prozent aller befragten Bundesbürger eine Anstellung bei einem börsennotierten Konzern für attraktiv. 72 Prozent sehen das Ansehen von Familienunternehmen generell beschädigt durch die wirtschaftlichen Turbulenzen. Und 54 Prozent meinen, dass Banken in der Regel nicht verantwortungsbewusst handeln.
„Diese Zahlen belegen einmal mehr, wie stark die Wirtschaftskrise und die mit ihr verbundenen Verwerfungen der Reputation der Unternehmen geschadet haben", sagt Harald Lenz, der als Geschäftsbereichsleiter bei der Süddeutschen Zeitung für das Recruiting-Portal
laufbahner.de verantwortlich ist. Das erschwere auch zunehmend eine effiziente, verlässliche, strategisch orientierte Personalplanung. „Die ist aber gerade in einem komplizierten konjunkturellen Umfeld umso wichtiger. Denn jedes Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter", so Lenz. Um qualifiziertes Personal für sich auf dem Bewerbermarkt zu gewinnen, müssten Firmen eingetretene Pfade verlassen und neue Wege gehen.
Quantensprung bei der Suche nach Fachkräften
Sogenanntes Employer Branding im Internet, so wie es auf laufbahner.de jetzt möglich ist, eröffnet Unternehmen dabei optimale Chancen für eine nachhaltigere Personalpolitik. In dem Karriereportal können sich Betriebe jeder Größe den potenziellen Bewerbern auf besonderen Profilseiten umfassend vorstellen – also etwa ihren Standort oder ihr Gehalts- und Karrierespektrum, aber auch wichtige Softskills wie Work-Life-Balance oder familienfreundliche Strukturen präsentieren. „Jedes Unternehmen hat auf unserem Portal die Möglichkeit, sich unabhängig von seiner Größe ein gutes Standing am Bewerbermarkt zu verschaffen. Das ist eine entscheidende Voraussetzung, wenn man Spitzenkräfte rekrutieren möchte", bekräftigt Harald Lenz, Leiter von laufbahner.de.
Wie wichtig ein positives Image ist, unterstreicht nicht zuletzt die aktuelle Universum Top 100 der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands. Ungeachtet der Krise in der Automobilindustrie gehören demnach Autobauer weiter zu den Top-Adressen auf dem Arbeitsmarkt. „Diese Unternehmen profitieren trotz des derzeitigen negativen Branchentrends von ihrem Ruf, attraktive Jobs und Perspektiven zu bieten", erläutert Harald Lenz. Das gilt übrigens auch für den Mittelstand. So sind 64 Prozent der im Auftrag von Weissman & Cie Befragten davon überzeugt, dass die Mitarbeiterzufriedenheit in mittelständischen Betrieben höher als in anderen Unternehmen ist.
Professionelles Employer Branding im Internet sei ein Quantensprung, weil es den Personalabteilungen ganz neue Dimensionen bietet, passgenau Talente zu finden und an eine Firma zu binden. „Qualifizierte Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens", sagt Harald Lenz.
Über laufbahner.de:
laufbahner.de ist ein von der Süddeutschen Zeitung GmbH initiiertes Recruiting-Portal im Internet. Das von der Münchener Ray Sono AG entwickelte Karriereportal ging im Mai 2009 online. Durch eine neuartige Matching-Technologie unterscheidet es sich deutlich von herkömmlichen Jobbörsen im Internet. Mit extrem passgenauen Empfehlungen vermittelt laufbahner.de ohne Umweg über einen Personaldienstleister den direkten Kontakt zwischen den registrierten Unternehmen und Bewerbern. Dabei geht es nicht nur um konkrete Stellenbesetzungen, sondern um die Ermöglichung einer langfristig ausgerichteten Personalstrategie auf Unternehmerseite sowie um die perspektivische Karriere- und Lebensplanung der Bewerber.