Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Neue Studie sieht kein Zusammenhang zwischen Computerspielen und Jugendgewalt

Autor: unisterpr | Erstellt am: 03.06.2009 | Gelesen: 1340
Kategorie: Games - Konsolen & Spiele | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - auvito.de informiert über die wichtigsten Ergebnisse

Computerspiele mit expliziter Gewaltdarstellung wie in Egoshootern werden immer wieder für eine erhöhter Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen verantwortlich gemacht. Eine neue Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel behauptet, dass dieser direkte Zusammenhang nicht hergestellt werden kann. Demnach führe der Konsum von Computerspielen mit expliziten Inhalt nicht automatisch zu erhöhter Gewaltbereitschaft. Dieser Zusammenhang kann erst durch die Berücksichtigung externer, sozialer Faktoren hergestellt werden.

Wie das Internetportal für Online Aktionen auvito.de mitteilt, wurde ferner ermittelt, dass ein Großteil der Eltern nur unzureichendes Wissen über die von ihren Kindern gespielten Computerspiele aufweisen und ganze 64 Prozent halten ein eventuelles Verbot in Sachen Neue Medien selten oder nie für notwendig. Vor allem bei Eltern aus sozial schwachen Familien konnte dieses Verhalten gehäuft festgestellt werden. Sie vernachlässigen sowohl die generelle Medienerziehung als auch den konkreten Bedarf an Gesprächen wenn es um den täglichen Medienkonsum ihrer Kinder gehe.

Folgende Faktoren konnten als entscheidend für die Auswirkungen von Computerspielen und Co. auf Jugendliche ermittelt werden: Erziehungsstil im Elternhaus, Aufzwingen von Geschlechterklischees, eine schwach bis stark vorhandene Neigung zur Depression, das Verhältnis zu Mitmenschen im persönlichen Umfeld wie Schulkameraden und Lehrer und finanzielle Benachteiligung.

Aus wissenschaftlicher Sicht kann deshalb keine Rede von einer akuten Gefährdung von Jugendlichen durch gewaltdarstellende Computerspiele sein. Vielmehr stellen expliziten Medieninhalten ausgesetzte Jugendliche aus benachteiligten Milieus eine Risikogruppe dar.

Weitere Informationen: www.auvito.de/presse.html

Kontakt:
Tilo Sommer
Unister Media
Barfußgässchen 11
04109 Leipzig

Tel: +49/341/49288-240
Fax: +49/341/49288-59
tilo.sommer@unister-media.de
 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Games - Konsolen & Spiele:
Neue internationale Welt bei Holy War
So-Net Investition in Aeria Games
Defense Zone HD für iPhone, iPad und iPod Touch
Max Payne 3 steht vor den Startlöchern
Hunde & Katzen 3D - Tierisch verspielt!
Fragoria eingeführt in 337, Geschenke warten auf dich
'Dreambear Saga' - in jedem steckt ein Traumbär
'Das Duell - Männer vs. Frauen: Partyspaß Total!'

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Neue Studie sieht kein Zusammenhang zwischen Computerspielen und Jugendgewalt”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.