neue homöopatische Medikamente - vor allem von Pflanzen
Die
Homöopathie ist ein Verfahren mit dem man Krankheiten behandelt. Dabei versucht man mit Hilfe des Ähnlichkeitsprinzips und "potenzierten", natürlichen Medikamenten, die Krankheit zu heilen. Sie ist nicht wissenschaftlich anerkannt und bildet eine "alternativmedizinische" Behandlungsmethode. Da nie Anzeichen oder Beweise für ihre Wirksamkeit, gefunden wurden, ist die Homöopathie als Aberglaube bzw. Paramedizin einzustufen.
Das Ähnlichkeitsprinzip
Die Grundlage der gesamten Homöopathie ist das sogenannte Ähnlichheitsprinzip (
Simile-Prinzip). Daher auch der Name Homöopathie (
von Griech. Homos=Ähnlich). Dabei versucht man einer (
Chronischen) Krankheit weiß zu machen, dass eine weitere vorhanden ist und sie dadurch dazu zu bewegen, den Körper zu verlassen. Um das zu erreichen untersucht man in der Natur vorkommende Stoffe und hofft, dass sie Symptome Erzeugen, die jenen einer Krankheit ähnlich sind. Der Begründer des Simile-Prinzips ist auch der Begründer der Homöopathie. Hahnemann wies die Symptome von Malaria auf, nachdem er Chinarinde gegessen hatte. Daraus, dass man mit Chinarinde (
wegen des enthaltenen Chinins) Malaria heilen kann folgerte er, dass dies bei allen Krankheiten funktioniert. Bis dato konnte man keine malariaähnlichen Symptome nach Einnahme von Chinarinde durch gesunde Menschen feststellen, was darauf hindeutet, dass es sich bei Hahnemann um eine allergische Reaktion handelte. Wissenschaftlich konnten keine Hinweise oder plausiblen Gründe für die Wirksamkeit des Simile-Prinzips gefunden werden. Die Homöopaten selbst begründen das Verfahren auf mit vitalistischen Vorstellungen („
Umstimmung der Lebenskraft").
Finden von homöopatischen Mitteln
Um
neue homöopatische Medikamente zu finden, werden Stoffe aus der Natur (
vor allem von Pflanzen) gewonnen und dann gesunden Menschen verabreicht. Während der Einnahmedauer (einige Wochen) notieren diese alle Symptome oder Veränderungen an ihrem Körper. Dieses Verfahren ist sehr umstritten, da giftige und gesundheitsschädliche Substanzen zum Einsatz kommen. Außerdem können
Homöopatische Mittel durch die Traumprüfung und Meditationssprüfungen zugelassen warden. Bei der Traumprüfung legen Probanden das Mittel unter ihr Kopfkissen und notieren ihre Träume, während die Meditationsprüfungen aus einer Meditation in der Gruppe bestehen, bei der jeder eine Ampulle mit dem Stoff in der Hand hält und anschließend seine Gedanken notiert. Arzneimittel, die auf homöopatischer Basis geprüft wurden, müssen in der EU die Aufschrift „Homöopathisches Arzneimittel ohne genehmigte Heilanzeigen" tragen.
Die Potenzierung
Ein weiterer Grundpfeiler der Naturheilkunde ist die Potenzierung. Dabei verdünnt man den Ausgangswirkstoff (
Urtinktur) extrem Stark in einem geeigneten Lösungsmittel (
z.B. Wasser oder Alkohol). Nach Meinung der Homöopaten sollen dabei die negativen Symptome (die ja der Krankheit ähneln) vollständig verschwinden, während die positive Heilwirkung sogar zunimmt (
sich potenziert). Die Wirkstoffe werden dabei so stark verdünnt, dass sie nicht mehr nachweisbar sind (
und laut heutiger Wissenschaft keinerlei Wirkung mehr haben können). Bei stark verdünnten „Medikamenten" (
z.B. D78) ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass in einer Dosis kein einziges Atom des „Wirkstoffes" mehr vorhanden ist. Es wird sozusagen nur das Lösungsmittel eingenommen.