Regenwald in Costa Rica
Costa Rica ist bekannt für seine reiche Flora und Fauna sowie dem Engagement für nachhaltigen Tourismus und daher sehr empfehlenswert für Natur- und Abenteuerreisen.Das Land verfügt trotz seiner geringen Größe über eine abwechslungsreiche Landschaft: dichte Regenwälder, zerklüftete Berge, Vulkane und weiße Strände prägen
Costa Rica. Rund um das zentrale Hochland thronen Berge, an deren Hängen Kaffee angebaut wird, in Guanacaste befinden sich zahlreiche Nationalparks, auf der Halbinsel Nicoya weiße Strände, in den nördlichen Ebenen Lagunen uvm. Ganze zwölf unterschiedliche Vegetationszonen sind in Costa Rica vorhanden, von Mangrovensümpfen über Trockenwälder bis hin zu tropischen Regenwäldern und baumloser Steppenlandschaft.
Die Natur in Costa Rica ist überall zu spüren: Hier leben fünf Prozent aller weltweit bekannten Arten, darunter ein Zehntel der bisher entdeckten Vogelarten. Die Artenvielfalt umfasst mehr als eine Million Arten wie Ameisenbären, Leguane und Affen.
Und jeder Tourist kann ohne Mühe mit seltenen Tieren in Berührung kommen, da mehr als ein Viertel der Gesamtfläche Costa Ricas unter Naturschutz gestellt wurde oder zu Nationalparks gehört. Viele Touristen kommen nach Costa Rica, um Jaguare, Quetzale und Dreifingerfaultiere in Freiheit zu beobachten. Allerdings bekommen nur wenige Besucher einen Jaguar in freier Wildbahn zu Gesicht.
Einheimische Unternehmen organisieren Safaris oder Trekkingtouren, und durch den Regewald führen gut beschilderte Pfade.
Auch für
Abenteuerreisen ist Costa Rica ein spannendes Land. Verschiedenste Outdoor-Aktivitäten können gebucht werden – vom Trekkingtouren über Wildwasserfahrten über Vogelwanderungen durch das zentrale Hochland bis hin zu Canopy-Touren. Hierbei fliegen die Teilnehmer, ausgestattet mit Sicherheitsgurt und –leinen, in 15 m über dem Waldboden durch die Luft – ein absoluter Adrenalinkick! Zwischen Baumkronen stehend kann für einige Minuten der Wald aus der Vogelperspektive genossen werden.
Abseits der Touristenströme kann nicht nur die vielfältige Flora und Fauna entdeckt, sondern auch enger Kontakt zu den Bewohnern Costa Ricas, den „Ticos", geknüpft werden. Typisch für die Costaricaner ist deren Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft. Auch der Austausch mit Menschen vor Ort gehört zu umweltfreundlichen
Naturreisen.