Stevia - Natürliche Zuckerersatz
Torten, Kaffee, Kuchen, Cremen, diverse Süßspeisen – sie alle sind ohne Zucker nicht vorstellbar. Leider leiden heute viele Menschen unter Übergewicht – häufig infolge einer falschen Ernährung mit zu viel Zucker und Fett. Wer zu viel Zucker zu sich nimmt, kann sich nicht nur seine Zähne und Gesundheit ruinieren, sondern sieht auch äußerlich nicht besonders attraktiv aus. Viele entschließen sich daher,
Zuckerersatz anstelle von Zucker zu verwenden:
Besonders bekannt sind natürlich künstliche Süßstoffe, wie zum Beispiel Saccharin oder Aspartam. Eine andere Gruppe, die Zucker vermeiden muss, sind die Diabetiker. Auch sie verwenden Zuckerersatz – denn so ganz auf Süßes verzichten, das wollen und schaffen eigentlich die Wenigsten. Allerdings ist man sich bis heute nicht ganz sicher, ob künstlicher Zuckerersatz wirklich so bedenkenlos zu sich genommen kann und es nicht doch schädigende Auswirkungen auf die Gesundheit gibt. Viele vermuten, dass künstliche Süßstoffe mitunter auf alle Fälle zu Heißhungerattacken führen. Dabei würde es eine natürliche Alternative zum Zuckerersatz geben:
Die Lösung ist eine Pflanze namens
Stevia. Dabei handelt es sich um ein süßes Kraut – auch als Honigkraut bekannt –, das aus Südamerika kommt. Allerdings hat die Sache einen Haken: Bislang ist Stevia in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen. Es gibt zwar viele Bestrebungen, die Pflanze auch hierzulande offiziell als Lebensmittel zuzulassen. Doch bisher hat sich nicht viel getan. In Südamerika sowie im asiatischen Raum wird diese Art von Zuckerersatz jedoch schon seit Jahrhunderten verwendet. Vor allem in Paraguay – der Heimat von Stevia – ist das süße Kraut nicht wegzudenken. Es bietet einige Vorteile: So ist es um ein Vielfaches süßere als herkömmlicher Zucker, wirkt sich nicht negativ auf die Zähne aus, ist sogar zahnbelaghemmend und hat kaum Kalorien. Zudem wirkt sich dieser natürliche
Zuckerersatz auch auf den Blutzucker stabilisierend aus. Negative Wirkungen konnten bis jetzt noch nicht eindeutig geklärt werden.