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Das Krankheitsbild, welches bei einer Sinusitis - besser bekannt unter der Bezeichnung Nasennebenhöhlenentzündung - auftritt, kann mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen. Schnupfen und eine verstopfte Nase gehören jedoch in der Regel dazu. Aber auch Kopfschmerzen und in manchen Fällen sogar Zahnschmerzen können auf eine Sinusitis hinweisen.
Die akute Nasennebenhöhlenentzündung klingt für gewöhnlich innerhalb weniger Tage wieder ab. Ist dies nicht der Fall, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, da die Sinusitis ansonsten auch chronisch werden kann. Dies gilt es natürlich zu vermeiden und ein Arztbesuch zuviel ist dabei besser als einer zuwenig. Nur wenn abklärt wurde, um welche Form der Nasennebenhöhlenentzündung es sich handelt und auch, wodurch diese entstanden ist, lässt sich eine erfolgreiche Behandlung einleiten.
Bei jeder akuten Sinusitis geht es zunächst darum, die Entzündung entsprechend einzudämmen und abklingen zu lassen. Dabei kann ein Nasenspray unterstützend wirken, aber auch Mittel auf pflanzlicher Basis werden immer wieder eingesetzt. Maßgeblich ist der Schweregrad der Nasennebenhöhlentzündung. Leidet der Patient unter starken Schmerzen und weist hohes Fieber auf, wird nicht selten ein Antibiotikum das Medikament der Wahl sein.
Die Nasennebenhöhlenentzündung entsteht in sehr vielen Fällen durch einen zunächst ganz simplen Schnupfen, der unbehandelt durchaus zu einer Sinusitis führen kann. Allerdings sollte niemand davon ausgehen, dass dies bei jeder kleinen Erkältung der Fall ist. Im Zweifelsfall kann es jedoch angesagt sein, sich zunächst ärztlich untersuchen zu lassen, um auszuschließen, dass die vermeintliche Erkältung bereits zur Nasennebenhöhlenentzündung ausgeufert ist.
Bereits wenn etwa viermal pro Jahr eine Nasennebenhöhlenentzündung auftritt, kann davon ausgegangen werden, dass die Krankheit tatsächlich einen chronischen Verlauf genommen hat. Darauf abgestimmt wird die Behandlung ausfallen. Es kann also nie schaden, frühzeitig zu klären, ob eine Nasennebenhöhlenentzündung akut oder bereits chronisch ist. Gerade wer immer wieder mit Schnupfen oder einer verstopften Nase zu kämpfen hat, sollte sich der Untersuchung durch einen HNO Arzt nicht entziehen.
Jens Vollkert