Dr. med. Dimitris Doumouras - Facharzt für ästhetische und plastische Chirurgie
Cameron Diaz, Jennifer Aniston, Angelina Jolie, die Olsen-Twins, Michael Jackson und Collien Fernandes haben es getan und stehen dazu. Eine Nasenkorrektur gehört unter den Reichen und Schönen mittlerweile zum guten Ton und beflügelt oftmals die Prominenz. Doch wie kann ein vermeintlich so kleiner Eingriff eine solch bahnbrechende Auswirkung auf das gesamte optische Erscheinungsbild haben?
Laut den Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie e.V. zählt die operative Nasenkorrektur mit über 5000 Eingriffen pro Jahr zu den beliebtesten Schönheitsoperationen Deutschlands. Bereits vor mehr als viertausend Jahren waren Eingriffe im Nasenbereich in Indien üblich. Kriegsgefangene und Straftäter wurden regelmäßig mit der unsanften Abtrennung von Nase oder Ohren bestraft. Um der Stigmatisierung zu entgehen, beauftragten die Betroffenen fachkundige Praktiker mit der Wiederherstellung ihrer ursprünglichen Gesichtsformen. Erst im Mittelalter fanden die Techniken langsam den Weg in die westliche Welt. Hierzulande zunächst unbeachtet blieben jedoch die Korrekturen extremer Formungen des Nasenbeins – denn eine lange Nase galt als weise und wies auf adlige Abstammung hin. Erst 1845 fand eine solche Korrektur Erwähnung in der deutschen Medizin. Um die Jahrhundertwende wandte sich das Bild. Von nun an nahmen die Eingriffe, die auch damals schon ohne äußerlich sichtbare Einschnitte erfolgten, zu.
War es damals, wie auch heute noch in bestimmten Hollywood-Kreisen, geschätzt, eine offensichtlich „gemachte" Nase zu besitzen, so lehnt die Mehrheit der Deutschen die Offensichtlichkeit ab und bevorzugt eher dezente Veränderungen. Da das Gesicht als der „Spiegel der Seele" gilt, wirken minimale Harmonisierungen der Proportionen im Zusammenspiel der verschiedenen Gesichtszüge wahre Wunder. Den Patienten von Dr. Doumouras aus Nürnberg geht es primär um die Harmonie in ihren Gesichtszügen, die sie durch eine abweichende Nasenform als gestört empfinden. Viele kommen mit Fotos der Nasen ihrer Lieblingsprominenten. Nur können sich die wenigsten Patienten vorstellen, wie ihr Wunschergebnis an ihnen selbst aussehen würde. Nun ist der Arzt gefragt, eine objektive Einschätzung vorzunehmen und den Patienten zu beraten, wozu er neben seinem geschulten Auge auch Computersimulationen zu Hilfe nimmt.
Doch nicht alles, was ästhetische Wirkung entfaltet, ist auch medizinisch unbedenklich. So berichtete beispielsweise Collien Fernandes von der Notwendigkeit einer zweiten Operation, um die erste misslungene OP zu korrigieren. Bei einem zweiten Eingriff erschwert jedoch die Narbenbildung eine schnelle Heilung. Primär gilt die Maxime, dass die Nase als Organ nicht in ihrer Funktionsfähigkeit gefährdet werden darf. Hier kommt es entscheidend auf die Erfahrung des Arztes an. Dr. Doumouras praktiziert seit über 17 Jahren als ästhetisch-plastischer Chirurg und betont die Wichtigkeit einer fachkundigen Vorbesprechung: „Es ist unabdingbar, dass der operierende Arzt langjährige Erfahrung im Bereich der Nasenkorrekturen besitzt und sich Zeit nimmt, um detailliert abzuklären, inwieweit die Wünsche des Patienten erfüllbar sind." Denn die vermeintliche „Standardoperation" Nasenkorrektur stellt hohe Ansprüche an den Operateur. Erfahrene Fachärzte wissen um die schwer korrigierbaren ästhetischen Folgen und vor Allem auch um mögliche funktionelle Beeinträchtigungen infolge einer übertriebenen Nasenkorrektur. „Patienten sollten sich intensiv beraten lassen und letztendlich ihrem Bauchgefühl vertrauen", rät Dr. Doumouras.
Dr. med. Dimitris Doumouras ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und leitet die KLINIK KAISERSTRASSE in Nürnberg.