Wenn das Erscheinungsbild der Haut durch unschöne Narben gestört ist, kann man diese operativ entfernen lassen, um ein gleichmäßiges Erscheinungsbild wieder herzustellen. Narben entstehen durch eine Verletzung der Haut. Wenn eine Wunde vorhanden ist, versucht der Organismus, diese durch Wundheilung zu beseitigen. Wenn nur die Oberhaut verletzt ist, heilt eine Wunde in der Regel folgenlos ab. Ist die Wunde aber tiefer, entstehen Narben. Ob eine Narbe zurückbleibt, ist unter anderem von der Tiefe und Schwere der Verletzung sowie von der persönlichen Veranlagung abhängig. Wenn eine solche Narbe sehr auffällig ist, kann man diese mit Hilfe der Narbenkorrektur entfernen.
In der Regel sind Narben ungefährlich für den eigenen Körper und werden von den meisten Patienten einfach nur als unangenehm und ästhetisch störend empfunden. Da sich Narben im Laufe der Zeit verändern können, sollte man frühestens ein Jahr nach der Wundabheilung eine solche Korrektur durchführen lassen. Des Weiteren ist unmittelbar nach der Operation nicht die endgültige Beschaffenheit der Narbe ersichtlich. Aus diesen Gründen sollte man sich vor einem solchen Eingriff ausgiebig von einem Arzt beraten lassen.
Bei kleineren und oberflächlichen Narben wird das Verfahren der Dermabrasion verwendet. Bei diesem Verfahren wird mit Hilfe von Peeling oder einem Schleifgerät die oberste Hautschicht entfernt. Hierdurch wird die Haut geglättet, die Narbe ist jedoch weiterhin sichtbar.
Eine bekannte operative Methode zur
Narbenkorrektur ist die Z-Plastik. Hier wird die Narbe besser in die Spannungslinien der Haut eingepasst. Um großflächige Narben zu korrigieren, wird meist eine Hauttransplantation oder eine Hautlappenplastik verwendet.
Je nach Art, Ausmaß und Lokalisation der Narbe kann die
Schönheitsoperation ambulant stattfinden, bei größeren Eingriffen kann auch ein längerer Klinikaufenthalt nötig sein.