Hausaufgaben - nicht immer eine Freude
Hausaufgaben muss jedes Kind machen - doch viele Eltern wissen nicht, was angemessen ist. Sobald ein Kind zur Schule geht, muss es sich mit den Hausaufgaben auseinander setzen. Leider fällt das Lernen nicht allen Kinder gleich leicht, und es gibt in jeder Klasse einige Schüler, die Nachmittag für Nachmittag am Schreibtisch verbringen und sich durch den Schulstoff quälen.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind nicht zuviele Aufgaben aufhat. Es gibt für jedes Schuljahr eine zeitliche Richtlinie, in der die Kinder die Hausaufgaben erledigen sollen. Hat Ihr Kind zuviele Aufgaben auf, so sprechen Sie mit den anderen Eltern und der Lehrkraft über eine Änderung.
Richtlinien der Kultusministerkonferenz
1. und 2. Klasse bis zu 30 Minuten
3. und 4. Klasse bis zu 60 Minuten
5. und 6. Klasse bis zu 90 Minuten
ab der 7. Klasse bis zu 2 Stunden
Lob und Anerkennung
Hausaufgaben sind für die Schulkinder echte Arbeit. Belohnen Sie Ihr Kind für seine Anstrengungen ab und zu mit einer Kleinigkeit. Das fördert die Motivation und erhöht die Frustrationstoleranz. Freude am lernen ist für die Zukunft wichtiger als Freude am Erfolg.
Die 13 wichtigsten Tipps zu Hausaufgaben und ein Plakat zur Selbstkontrolle finden Sie unter www.lernfoerderung.de
Diplom Pädagogin Uta Reimann-Höhn