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Nachträgliche Flächenheizung bei der Altbausanierung

Autor: bangolo | Erstellt am: 19.11.2009 | Gelesen: 1677
Kategorie: Bau - Planung & Architektur | Bewertung: rateArateArateArateBrateB
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(Online-Artikel.de) - Sanierung von Altbauten - Heizkörper gegen eine Fußbodenheizung auszutauschen.

Foto Quelle Kermi Werksfoto
Foto Quelle Kermi Werksfoto
Bei der Sanierung von Altbauten kommt oft der Wunsch auch die Heizflächen zu verändern und die vorhandenen Heizkörper gegen eine Fußbodenheizung auszutauschen. Mittlerweile gibt es Fußbodenheizungen mit geringer Aufbauhöhe die ohne große Rohbauarbeiten verlegt werden können.

Heute werden viele Milliarden Euro in die energetische Sanierung von Altbauten investiert. Die hohen Preise bei den fossilen Brennstoffen Gas und Öl, lassen hier kaum eine Alternative zu. Dabei geht es bei solchen Sanierungen aber nicht nur um das sparen von Energie, oftmals soll auch die vorhandene Immobilie ein wenig optisch aufgepeppt werden.

Die in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch hochmodernen Plattenheizkörper haben schon lange an Attraktivität verloren und sind selbst wenn sie in einer entsprechenden Heizkörpernische montiert sind mehr Staubfang und weniger ein Blickfang. Da muss es doch eine Möglichkeit geben eine Flächenheizung nachzurüsten.

Mittlerweile haben sich etliche Hersteller auf die Trend eingestellt und bieten Produkte für die nachträgliche Installation der Fußbodenheizung im Altbau an. Die meistens im Dünnbettverfahren verlegen Fußbodenheizungselemente benötigen dabei nur wenige Millimeter Aufbauhöhe und sind so oft ohne großartige Stemmarbeiten nachzurüsten.

Ein weiteres Problem stellen die bei alten Heizungsanlagen oft hohen Systemtemperaturen dar. Eine Fußbodenheizung kann nicht mit Vorlauftemperaturen von 70 Grad oder mehr betrieben werden. Auch hierfür gibt es entsprechende Lösungen auf dem Markt. Kleine Kompakte Regelstationen die meistens den Anschluss mehrerer Heizkreise ermöglichen und in den bereits alle erforderlichen Regeleinrichtungen, Mischer und Pumpen vormontiert sind. Die Regelstationen kann man schön in die alten Heizkörpernischen montieren und direkt an das vorhandene Rohrnetz anschließen.

Die Mischer in den Regelstationen ermöglichen es in anderen Räumen den Betrieb der alten Heizkörper weiterzuführen, denn sicherlich wird man nicht alle Räume mit einer Fußbodenheizung ausstatten. Besonders beleibt sind Wohnräume und Bäder, die angenehme Wärme vom Boden bietet gerade im Bad ein besonderes Wohlfühlerlebnis.

Neben der Fußbodenheizung findet man aber auch Flächenheizungssysteme wie die Wandheizung oder die Deckenheizung. Gerade die Deckenheizung hatte in den vergangenen Jahren ein eher schlechtes Image, das sich aber langsam wandelt. Bei hohen Auslegungstemperaturen die früher üblich waren von 70 Grad und mehr wurde die Wärme von oben, als eher unangenehm empfunden.

Autor Berthold Zumbrink
Ingenieurbüro Kammelter
 
 
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