Laut Statistik sind „Nachteulen" häufiger übergewichtig als ihre frühinsbettgehenden Mitmenschen. Die neue Studie hat auch belegt, dass Spätinsbettgehende vergleichsweise häufiger Fastfood konsumieren und so Ihre Kalorienaufnahme überproportional steigern.
In einer Untersuchung der Northwestern University haben Forscher beobachtet, dass „Spätschläfer" – Männer und Frauen, die im Durchschnitt um 3:45Uhr zu Bett gehen – pro Tag beinahe 300 Kalorien mehr konsumieren als „Früh- und Normalschläfer".
Nachtaktivität erhöht das Fastfood-Risiko
Die erhöhte Kalorienaufnahme der „Spätschläfer" ist auf einen erhöhten Fastfood-Konsum zurückzuführen, der laut Forschermeinung eng an die späte Uhrzeit geknüpft ist, zu der gegessen wird. Außerdem liege der Konsum von Fastfood-Produkten bei den „Spätschläfern" doppelt so hoch wie bei den „Frühschläfern".
Der Schlafwandel
Die Stunden, um die der „Spätschläfer" seinen Tag verlängert, können nicht immer mit ausreichenden Stunden Schlaf ausgeglichen werden. Der wenige Schlaf führt zu einem niedrigen Leptinwert, welcher dem Körper ein Hungergefühl signalisiert obgleich diesem an sich bereits genügend Nahrung zugeführt wurde.
Nicht selten hat dann das späte ins Bett gehen einen Mangel an Schlaf zufolge welcher ebenfalls für eine Gewichtszunahme verantwortlich gemacht werden kann.
Um Gewicht zu halten, beziehungsweise dieses zu reduzieren, ist ein gesunder und ausgeglichener Schlaf Rhythmus ebenso wichtig wie eine ausgewogene Ernährung.
Elisabeth Kaufmann