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Musikeinsatz auf Webseiten

Autor: medienchecker | Erstellt am: 18.04.2011 | Gelesen: 365
Kategorie: Internet & Multimedia | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Weniger und vor allem das Richtige ist mehr

Überlegungen zum Einsatz von Musik auf Webseiten

Die Meinungen vieler Webdesigner gehen weit auseinander: Während es die „Stille-Fraktion" konsequent ablehnt,überhaupt Musik auf Webseiten einzusetzen und diese als Ablenkung vom Wesentlichen betrachtet, setzt sich bei vielen Webdesignern in letzter Zeit wieder die Einsicht durch, dass der sparsame und gezielte Einsatz von gut produzierter und anspruchsvoller Musik eine Webseite erheblich aufwerten kann.

Nicht immer, und wenn ja, dann eher dezent: Generell kann man feststellen, dass Seiten, die überwiegend der Übermittlung von Informationen dienen oder auf der Home eine sehr hohe visuelle Informationsdichte besitzen, wenig oder keine Musik benötigen. Dazu zählen beispielsweise Seiten aus den Bereichen Presse, Soziales, Beratende Berufe, Ingenieurswesen, Banken und Versicherungen.

Aufmerksamkeitswecker mit Unterhaltungsfaktor plus Imageverstärker: Im Gegensatz dazu bietet sich die Unterstützung durch Musik natürlich bei allen Themen mit werblichen Inhalten an: Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Lifestyle, Mode, Freizeit, Kosmetik und vielem mehr profitieren bei einer Onlinepräsentation durch die Unterstützung passender Musik. Die Musik auf einer Webseite sollte in Verbindung mit dem Design der Webseite eine stimmige ästhetische Einheit zu bilden und das Image des Produktes sowie der Marke auditiv positiv abzubilden. Zum Beispiel passt eine Klassik-Komposition zur Präsentation von hochwertigem Schmuck besser als ein rockiges Werk. Im Gegensatz dazu kann es bei der Werbung eines Lifestyleartikels zB für Skater oder Surfer gar nicht rockig genug sein. Die Zielgruppe bzw deren Alter und Hörgewohnheiten, plus Image des Artikels geben im wesentlichen vor, wohin die musikalische Reise gehen sollte.

Gema oder Gema-frei ?: Im Regelfall wird man sich für eine GEMA-freie Musik entscheiden, da hier die Lizenzierung einfach und die Kosten relativ gering sind. Auch entfällt die Anmeldung bei der GEMA und man kann sich sicher sein, dass keine Folgekosten entstehen.

Musiksuche: Die Nadel im Heuhaufen: Aber wo soll jetzt das passende Musikstück herkommen ? Es gibt eine Fülle von Anbietern, allerdings stellt sich schnell heraus, dass nicht bei allen eine sinnvolle und schnelle Musiksuche möglich ist und die Musikqualität stimmt. Eine angenehme Ausnahme stellt die Webseite von polysounds.de dar: die Musiksuche ist durch eine ausgefuchste Filtereinheit sehr gut gelöst worden und die Musikqualität ist sehr hoch.

Loops, Fulltracks und Shortcuts, MP3s und Wavs: Natürlich spielt auch heute noch in Zeiten von bis zu 100M/bit schnellen Datenautobahnen die Ladezeit der Inhalte einer Webseite eine Rolle, aber Audio ist im Vergleich zu Videodateien bezüglich der Datenmenge vernachlässigbar klein. Ein 30 Sekunden Loop als 128kb/MP3 Datei ist gerade einmal 460 kb groß und wird der Verwendung eines guten Players schnell geladen.

Antesten mit Demoversionen: Was uns ausserdem bei www.polysounds.de ebenfalls gefallen hat ist die Möglichkeit, nach Anmeldung unkompliziert Musikstücke zum Testen herunterladen zu können. Diese liegen ohne störende Audiobrandmarks vor.
 
 
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