Philip Edelmann (38), Gründer der www.OpenMusicSchool.com
München, 12.9.2008 - Kindern lernen nicht malen, indem sie die Mona Lisa nachmalen. Warum also die Musik von anderen nachspielen, um ein Instrument zu lernen? In der OpenMusicSchool.com lernen Interessierte vom ersten Tag an, ihre eigene Musik zu machen. Nachspielen oder Notenlesen gehören nicht zum Programm. Denn Musik machen soll vor allem eines: Spaß machen.
In der Open Music School wird seit September im Internet in über 450 Videos Schritt für Schritt gezeigt, wie man seine eigene Musik macht. Egal, ob man schon ein Instrument spielen kann oder gerade erst damit anfängt. Die verschiedenen Spieltechniken auf Gitarre, Bass, Klavier oder Schlagzeug lernt man eher spielerisch nebenbei, als Mittel zum Zweck für den ersten eigenen Song. Eine derartige Musikschule gab es bisher im Internet noch nicht.
Spielerisch zum ersten eigenen Song
Der Gründer der Open Music School Philip Edelmann (38) liebt die Musik und möchte unter
www.OpenMusicSchool.com möglichst vielen Menschen einen echten Zugang zur Musik ermöglichen. „Komplizierte Noten lernen und Klassiker nachspielen verdirbt vielen Menschen die Freude an der Musik", weiß er aus Erfahrung. Auch er hatte nach einer zehnjährigen klassischen Klavierausbildung erst mal die Nase voll. „Doch zum Glück bekam ich dann einen Synthesizer, mit dem ich meine Musik aufnehmen konnte. Das eröffnete mir eine völlig neue Welt, die ich heute über die OpenMusicSchool.com weitergeben kann."
Eine Welt, die heute für jeden zugänglich ist. Denn mit dem Computer zu Hause und einer kostenlosen oder preisgünstige Sequenzer-Software kann heute jeder Musik machen. Auch wenn er noch gar kein Instrument spielen kann. „Schließlich muss man heute nicht mehr einen ganzen Song auf einmal einspielen, sondern kann die einzelnen Instrumente Takt für Takt aufnehmen. Und wenn man mal nicht im Takt ist, dann korrigiert das die Quantisierung im Computer ganz schnell," verrät Edelmann mit einem Augenzwinkern.