Die deutsche Sektion der überkonfessionellen christlichen Menschenrechts- und Hilfsorganisation Christian Solidarity International (CSI) forderte am 8.12. die Verantwortlichen der Benediktus-Stiftung auf, ihre Dialogstrategie mit Förderern des Terrorismus im Iran zu überdenken.
Die Benediktus-Stiftung sollte ihren Einfluss auf die Katholisch-Theologische Fakultät der LMU nutzen, um auf die schweren Menschenrechtsverletzungen gegen Christen und Konvertiten aufmerksam zu machen.
Angeschriebene Verantwortliche der Benediktus Stiftung:Eberhard von Gemmingen SJ
Alois Glück
Dr. Michael Stingl
Dr. Thomas von Mitschke-Collande
Alexa Künsberg
Prof. Dr. Dr. Matthias Beck
Dr. Eberhard Busek
Abt Barnabas Bögle OSB
Dr. Christoph Böhr MdL
Prof. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz
Dr. Guido Heinen
Abt Gregor Henckel Donnersmarck OCist
Johannes Freiherr von Heereman von Zuydtwyck
Prof. Dr. Claus Hipp
Prof. em. Dr. Ludwig Mödl
Prof. Dr. Michael Rutz
Prof. Dr. Walter Schweidler
Prof. Dr. Jörg Splett
Prof. Dr. Dieter Stolte
Prof. Dr. mult. Hans Tietmeyer
In einem Schreiben an die Verantwortlichen der Benediktusstiftung forderte CSI diese auf, vor Beginn eines Dialoges mit iranischen Gastrednern, diese auf Ihre Dialogfähigkeit hin zu prüfen. Jeder Dialogpartner muss sich für folgende Punkte einsetzen um sich als solcher qualifizieren zu können:
- dass Christen im Iran ihre Religion ausüben dürfen, wie Muslime auch
- rechtliche Gleichstellung von Konvertiten
- die Distanzierung zur eingebrachten Gesetzesvorlage (Todesstrafe für Konvertiten)
Dies sind, nach der Auffassung von CSI, Mindestanforderungen an gemeinsame Positionen, ohne die ein Dialog nicht stattfinden kann.
Thomas P. Gross
Öffentlichkeitsarbeit
CSI Deutschland gem. GmbH
www.csi-de.de
www.irakhilfe.org
www.sos-sudan.de
www.kinderhilfe-nicaragua.de
www.kinderhilfe-rumaenien.de
www.kinderhilfe-aegypten.de
CSI Hintergrund:
Vor 30 Jahren gingen in der Schweiz 15'000 Christen auf die Straße. Anlass dazu gab ihnen ein Baptist aus der damaligen Sowjetunion, der wegen seines Glaubens mehrfach inhaftiert worden war. Mit Gottesdiensten und Schweigemärschen demonstrierten sie in Zürich und Bern für all die Menschen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung unterdrückt wurden. Die Spenden, die für die Deckung ihrer Unkosten zusammenkamen, überstiegen bei weitem den Bedarf, so dass der Zürcher Pfarrer Hansjürg Stückelberger am 15. April 1977 CSI gründete.
CSI steht für "Christian Solidarity International".
CSI ist eine überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation für verfolgte Christen und andere Opfer von Unterdrückung, für notleidende Kinder und Katastrophenopfer. CSI will mit seiner Arbeit dazu beitragen, dass alle Menschen in Freiheit leben und aus freien Stücken ihren Glauben praktizieren können.