Thomas Aigner auf dem münchner immobilien fokus
München. Den münchner immobilien fokus gab es diesmal im Doppelpack: Zusätzlich zu der abendlichen Hauptveranstaltung am 09.11. gab es nachmittags um 17 Uhr einen münchner immobilien fokus spezial. Der Umgang mit schwierigen Mietern stand hier im Mittelpunkt. Thomas Lachotzki von claimhouse informierte über Maßnahmen, wenn Mietzahlungen ausbleiben. Lutz Paproth und Susan Burmeister von der Kanzlei Paproth, Metzler & Partner schilderten in einem Doppelvortrag einen Fall aus der Praxis. Dabei wurde deutlich, welche Schwierigkeiten zwischen Vermieter und Mieter auftreten können.
Die Hauptveranstaltung um 19 Uhr stand ganz im Zeichen des Themas Stiftungen. Stefan Stamm von der Stadtsparkasse München klärte über die Motive auf, eine Stiftung zu gründen. Regine Funke-Lachotzki von der Kanzlei convocat GbR referierte über die steuerlichen Fragen bei der Errichtung einer Stiftung.
Die marktorientierte Bewertung von Immobilien und die Optimierung bzw. Verwertung von suboptimalen Liegenschaften im Rahmen einer Vermögensübertragung bzw. Stiftungsgründung wurden als zwei Aspekte in einer anschließenden Podiumsdiskussion besprochen. Thomas Aigner gab zu bedenken, dass nicht jede Immobilie für eine Stiftungsgründung geeignet sei. Beispielsweise bei verwaltungsreichen oder stark reparaturbedürftigen Objekten müsse man „ganz genau hinschauen".
Deutlich wurde an diesem Abend, dass Stiftungen eine interessante Ergänzung zu den bestehenden Gestaltungsmöglichkeiten der Nachlassplanung darstellen. „Es konnte der Irrglaube ausgeräumt werden, dass Stiftungen nur für sehr Vermögende interessant sind", erklärt Lutz Paproth.
Die Veranstalter waren über das große Interesse erfreut. „Der erneut vollständig gefüllte Vortragssaal hat bewiesen, dass sich der münchner immobilien fokus in den Fachkreisen etabliert hat", so Agnes Fischl von convocat.
Die nächste Veranstaltung wird voraussichtlich am 10.05.2011 wieder im Literaturhaus München stattfinden. Das Thema steht noch nicht fest.