Accugard Bike Erhaltungsladegerät für alle Bleibatterien geeignet
Die meisten Motorrad- und Rollerfahrer nutzen ihr Fortbewegungsmittel hauptsächlich saisonmäßig in wärmeren Monaten. Im Herbst wird es in Schuppen oder Keller zur Überwinterung geschoben. Meistens denkt man dabei aber nicht an die kleine chemisch- physikalische Einheit Batterie, die nicht nach Ausschalten aller elektrischen Kontakte aufhört zu reagieren. Wer das nicht beachtet oder vergisst, kann im Frühjahr dann das böse Erwachen erleben.
Die Sulfatierung ist der Feind aller Bleisäurebatterien
Auch Bleigel- oder Bleivliesbatterien sind genau wie die klassische
Bleisäurenassbatterien in ihrer Grundkonzeption Bleisäurebatterien nur das der Elektrolyt, die verdünnte Schwefelsäure (H2SO4) entweder im
Gel oder
Vlies gebunden ist.
Beim Entladen einer Bleisäurebatterie werden die Bleiplatten zu Bleisulfat umgewandelt. Durch den Ladeprozess wird diese Vorgang wieder rückgängig gemacht.
Jede Bleibatterie hat eine Selbstentladung trotz getrennter Verbrauchern. Diese Selbstentladung ist von Batterie zu Batterie unterschiedlich.
Auf jeden Fall nimmt sie aber durch Alterung zu.
Wenn der Entladestrom auch im unteren Milliamperebereich liegt summiert sich jedoch die verloren gegangene Kapazität nach einiger Zeit.
Da der Nutzer der Batterie nicht den Wert der Selbstentladung kennt, ist er auf der sicheren Seite, wenn er nach 4 Wochen oder spätestens nach 6 Wochen eine Spannungsmessung der Batterie mit einem
Voltmeter vornimmt.
Die Ruhespannung einer Bleizelle beträgt 2,1 V bei einer 12V Batterie multipliziert mit der Zellenzahl(6) 12,6 V. Mit einem Voltmeter muss man in den angegebenen Intervallen überprüfen ob es zu einem Abweichen von diesem Wert kommt. Dabei ist eine kurzzeitige Abweichung noch nicht so schädigend. Erst eine längere Verweildauer in dem Tiefentladezustand führt zur nicht mehr reversiblen Sulfatierung. Ist diese Sulfatierung erst mal eingetreten, helfen auch sogenannte Aktivatoren nicht mehr. Hier ist die Vorbeugung der nicht mehr möglichen Heilung vorzuziehen.
Diese Überwachungshandlungen sind jedoch in der Praxis oft nicht zu realisieren oder können schnell vergessen werden.
Besser ist es man lässt einen Wächter für sich arbeiten in Form eines
Erhaltungsladegerätes deren Ausgangskennlinie so gestaltet ist, das es permanent an der Batterie angeschlossen bleiben kann.
Komfortable Erhaltungsladegeräte sind mit Kabeladaptern ausgestattet die eine isolierte Steckvorrichtung besitzen die an die Motorradbatterie angeschlossen bleiben kann und außerhalb der Motorradverkleidung an einer geschützten Stelle angebracht werden kann. Dadurch entfällt das Öffnen des Batteriefaches zum Anschließen des Ladegerätes an die Batterie und ist bequem steckbar und wieder lösbar.
Christian Ecke