Ein Esstisch Nussbaum in moderner Optik.
Umweltbelastung auch durch die Produktion vom Esstisch Nussbaum
Es gibt wenige Holzarten, aus denen so viele verschiedene Dinge hergestellt werden, wie aus Nussbaum. Das Edelholz wird nämlich nicht nur im Möbelbau verwendet, auch Musikinstrument, die Griffe von Gewehren oder die Zierleisten in Luxusautos werden daraus hergestellt. Zu erklären ist dies mit Sicherheit durch die lange Tradition des Holzes, das bereits im 17. Jahrhundert als besonders edel und teuer galt und deshalb ausschließlich der adeligen Gesellschaftsschicht vorbehalten war.
Und noch heute greifen viele Kunden gerne tief in die Tasche, wenn es darum geht, die Wohnräume mit Nussbaumholz auszustatten – dabei ist der Esstisch Nussbaum noch immer das beliebteste Möbelstück, da er meist sehr zentral im Raum platziert wird und somit garantiert die Blicke der Besucher auf sich zieht. Dabei birgt die Herstellung von Möbeln aus diesem Holz gerade für die Umwelt eine nicht zu unterschätzende Belastung. Denn der Großteil des hier in Europa verarbeiteten Holzes stammt aus den USA, da dort die Zuchtbedingungen viel besser sind.
Der Nussbaum kann wegen seiner tief liegenden und weit auskragenden Krone nicht im engen Verbund mit anderen Bäumen wachsen, sondern die Setzlinge müssen im Abstand von einigen hundert Metern gepflanzt werden, um den Bäumen buchstäblich ausreichend „Luft zum atmen" zu bieten. Solche großen, freien Flächen findet man in Deutschland nur selten, weshalb man gerne auf die amerikanische Schwarznuss zurückgreift. Diese muss auf langen Seewegen importiert werden, wodurch Abgase und Giftstoffe in die Atmosphäre gelangen. Dennoch möchten die meisten Menschen nicht auf dieses kleine bisschen „Luxus" verzichten und nehmen diese „Kehrseite der Medaille" gerne in Kauf.
Eine Möglichkeit, in den Besitz eines Esstisch Nussbaum zu kommen und die Natur nicht unnötig zu belasten, ist die Lackierung einheimischer Holzarten. Mit speziellen Lacken wird so die Struktur und Maserung des Edelholzes imitiert – mittlerweile so realistisch, dass selbst Holzkenner kaum einen Unterschied erkennen können. Die Oberfläche gleicht dann einer lackierten Tischplatte und kann, wie es in der Natur natürlich nicht so einfach möglich wäre, in vielen unterschiedlichen Brauntönen realisiert werden. Bei einem echten
Esstisch Nussbaum empfehlen Fachleute oftmals eine geölte Oberfläche, da so die Maserung des Holzes besser zur Geltung komme und die Natürlichkeit betont werde. Allerdings bevorzugen die meisten Kunden, die sich bewusst für Nussbaumholz entscheiden, gerade die elegante und luxuriöse Optik einer glänzenden Oberfläche, die natürlich auch ganz andere haptische Qualitäten aufweist, als die meisten anderen Esstische.
Beliebt sind heutzutage auch Modelle, bei denen Splint- und Kernholz miteinander kombiniert werden. Eigentlich ist das nicht ungewöhnlich, denn bei nahezu jeder anderen Holzart werden beide Teile des Stammes verarbeitet. Da aber beim Nussbaum der farbliche Unterschied zwischen dem Splintholz und dem Kernholz so groß sind, ergibt die Verwendung beider Sorten eine kontrastreiche Oberfläche im ausgefallenen Design. Wer es klassischer mag, wird bei einem Fachhändler natürlich beide Varianten bestellen können. Ebenso sollte dieser eingehend zu den Vor- und Nachteilen von geölten und lackierten Oberflächen beraten, da dies noch immer ein Bereich ist, auf dem bei den Kunden große Unsicherheit besteht. Und schließlich sollte man mit einem Möbelstück, wie dem Esstisch Nussbaum, rundum zufrieden sein.
Christina Klug