(Online-Artikel.de) - Der Modus der EM 2008 besteht aus dem Reglement der UEFA.
Dementsprechend findet eine Qualifikationsrunde mit Hin- und Rückspielen, eine Gruppenphase und die Finalspiele statt. Die sechzehn Teilnehmer bilden bei der Endrunde vier Vorrundengruppen mit jeweils vier Mannschaften. Von diesen Mannschaften qualifizieren sich die ersten beiden für das Viertelfinale. In der Gruppenphase spielen alle Mannschaften der Gruppen gegeneinander nach dem Mannschaftsmodus. Für einen Sieg gibt es dabei drei und für ein unentschieden einen Punkt.
Kommt es vor, dass mehrere Mannschaften die gleiche Punkteanzahl haben, entscheidet zunächst die Tordifferenz über die Platzierung und dann die Anzahl der erzielten Tore in den direkten Begegnungen. Anschließend wird die Tordifferenz und Anzahl der erzielten Tore alle Gruppenspiele herangezogen. Kann man so immer noch keine Entscheidung herbeiführen, macht man die Platzierung anhand der Fairplay-Wertung sowie dem Losentscheids fest. Nach der Gruppenphase kommen die Viertelfinale der Fussball
em 2008, ab denen im KO-System gespielt werden. Dass heisst., dass sich der jeweilige Sieger für die nächste Runde qualifiziert. Steht es am Ende der regulären Spielzeit unentschieden, geht es in eine Verlängerung von zwei mal 15 Minuten.
Das Golden Goal oder Silver Goal wurde inzwischen abgeschafft und so kommt es zum meist sehr spannenden Elfmeterschießen, wenn man auch durch die Verlängerung keinen Gewinner ermitteln konnte. Seit 1984 wird bei den Europameisterschaften, und so auch bei der EURO 2008 nicht mehr um den dritten Platz gespielt. Ein weiterer Unterschied zur Weltmeisterschaft ist auch, dass sich der Meister der Fussball EM 2008 automatisch für den Konföderationen-Pokal qualifiziert, der 2009 in Südafrika statt findet.
Tobias Krentscher