Was man beim Besuch des Bochumer Bermuda Dreiecks an lauen Sommerabenden in schönster Hülle und Fülle betrachten kann, sind - Nomen est Omen - Bermuda Hosen. Sie zieren Groß und Klein, Alt und Jung, Dick und Dünn und Männlein wie Weiblein. Bei diesem fröhlich friedlich farbigen Modetreiben ist es heute kaum noch vorstellbar, was die so beliebten Bermudas früher für eine streng militärische Rolle gespielt haben. Denn diese ganz besondere und unverwechselbare Form der kniekurzen Hose wurde seinerzeit für die Royal Navy entworfen und gehörte zur Uniform in den Tropen oder bei Wüsteneinsätzen. Daher stammt auch der Name Bermuda, der bislang noch in keiner mysteriösen Versenkung verschwunden ist.
Denn in Bermuda, einem Britischen Hoheitsgebiet, waren (und sind) diese angenehm belüftenden Beinkleider eine erfrischende Wohltat für alle, die auch bei den gebietstypisch hohen Temperaturen einem stilvollen Dresscode verpflichtet waren oder verpflichtet sind. In unserer Zeit haben sich die Bermudas natürlich schon längst modisch emanzipiert und berühren dabei auch die territorialen Grenzen zu benachbarten Textilgebieten. Darum ist die strenge Unterscheidung zwischen Shorts und Bermudas auch im Einzelfall nur noch schwer zu treffen. Doch das stellt gar kein Problem dar, so lange das bequeme Freizeitbeinkleid dem Träger oder der Trägerin stilistisch schmeichelt. Und wer jetzt kurz und locker mehr zum Thema erfahren will, der kann komfortabel kostenlos bei
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Sandra Reinfeld