In den letzten Jahren haben die Mobilfunkanbieter mehrere Tarife für mobiles Internet veröffentlicht. In den meisten Köpfen der Bürger ist mobiles Internet immer noch als teuer bekannt. Doch dieses Bild hat sich komplett gewandelt. Mittlerweile ist eine Flatrate im mobilen Internet für unter 20 Euro zu haben. Die Mobilfunkanbieter bieten in der Regel drei verschiedene Tarife für die Nutzung des mobilen Internets an. Diese Tarife lassen sich wie folgt klassifizieren: Der Tarif für Wenigsurfer, der Tarif für gewöhnliche Nutzung oder der Tarif für den Power-User. Der Tarif für Wenigsurfer beinhaltet in den meisten Fällen ein Inklusivvolumen von 200 Megabyte. Diese Menge ist mehr als ausreichend, so dass auch Unterwegs E-Mails abgerufen werden können, oder auch die ein oder andere Webseite besucht werden kann.
Wer jedoch die Grenze von 200 Megabyte überschreitet, wird in der Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt. Ab diesem Zeitpunkt stehen dem Nutzer nur noch maximal 56 Kbit/s im Download zur Verfügung. Der Tarif für gewöhnliche Nutzung beinhaltet häufig ein Inklusivvolumen von einem Gigabyte. Auch hier gilt, wird diese Grenze überschritten, so drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit auf GPRS. Aber auch Power User kommen auf ihre Kosten. Mit einer UMTS Flatrate können monatlich fünf Gigabyte an Daten verbraucht werden. Anschließend wird auch hier die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt. Wichtig ist jedoch, in der Regel verlangen die Anbieter eine Laufzeit von 24 Monaten. Wer vertraglich frei und ungebunden sein möchte, sollte sich für
mobiles Internet ohne Vertrag entscheiden. Hier muss der Kunde lediglich die Kündigungsfrist von 30 Tagen einhalten und keinen Vertrag über 24 Monate abschließen.
Torsten Heinsius