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Mobbing: Personalentwicklung ist Führungsaufgabe

Autor: findur | Erstellt am: 21.04.2009 | Gelesen: 1171
Kategorie: Beruf - Bildung & Karriere | Bewertung: Unbewertet
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(Online-Artikel.de) - Führungskräfte stehen heute unter einen hohen Erwartungsdruck.

Mobbing und Personalentwicklung
Mobbing und Personalentwicklung
Mobbing ist ein weit verbreitetes Problem in der Berufswelt. Sowohl Täter, wie auch Opfer, neigen dazu das Problem zu verschweigen. Dies kann dazu führen, dass innerbetriebliche Spannungen nicht rechtzeitig erkannt und gelöst werden.

Mobbing
ist ein Begriff, der seit einigen Jahren vermehrt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Pädagogen und Managern tritt, der seine Auswirkungen im sozialen Kontext besorgniserregend sind und Anlass zum Handeln geben. Allerdings ist der Begriff so neu nicht, bereits 1963 hat ihn Konrad Lorenz für ein beobachtetes Verhalten im Tierreich erstmals benutzt, bis er dann auch Einzug in die Sozialpsychologie des Menschen fand. Es bezeichnet allgemein die Schikane eines Menschen durch eine Gruppe von Menschen, die damit unterschiedliche Ziele verfolgen.

Im Unternehmen sollte jedoch das hauptsächliche Ziel darauf liegen, gemeinsam den Unternehmenserfolg voran zu bringen, so dass jeder Manager mit personeller Verantwortung hier gefordert ist, sich durch geeignete Maßnahmen, etwa ein Führungskräfte Coaching, im Umgang mit Mobbingopfer und Tätern zu trainieren und angemessen zu reagieren. Denn andernfalls droht die Unterhöhlung des sozialen Friedens im Unternehmen ebenso, wie Konsequenzen für die Qualität und Quantität der Arbeit. Da Mobbing oftmals mit Scham und eigener Verletzung einher geht, ist es schwer für die Opfer, den Kontakt zu einem Vorgesetzten zu suchen und sich offen über die eigene Situation auszutauschen, auch hier hilft Training und die damit einher gehende Routine für beide Seiten, das Gespräch effektiv und effizient zu führen und auch kleine Signale richtig zu deuten und so Schlimmeres zu vermeiden.

Gespräche sind durch den Vorgesetzten ohnehin mit beiden Parteien zu führen, mit dem Opfer ebenso wie mit den Tätern, insbesondere dann, wenn Mobbing entgegen den definierten Statuten des Umganges miteinander im Unternehmen steht. Sind solche Statuten nicht vorhanden, kann es nicht schaden, diese zu initiieren, um so einen Kodex von erwünschtem Verhalten zu definieren, der dann auch den Führungskräften, die ja mit dessen Einhaltung auch beauftragt sind, ein Werkzeug an die Hand zu geben, das in Zweifelsfällen unterstützt und einen Handlungsrahmen festlegt.

Andreas Mettler
 
 
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