Druck Messumformer
Druckausgleich ist die Lösung! In der Sensorik lässt sich der Druck einfach durch einen
Druck Messumformer ausgleichen. Doch kann ich solch ein Gerät auch bei einer Mittelohrentzündung anwenden? Nein, aber es gibt ganz andere Heilmittel.
Der chronische Paukenerguss
Sammelt sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell (Paukenhöhle) an, spricht man von einem Paukenerguss. Als chronisch bezeichnet man ihn, wenn er nach drei Monaten immer noch vorhanden ist. Ein sogenannter Paukenerguss entsteht also bei jeder Mittelohrentzündung und kann monatelang andauern. Dieser ist zwar nicht schmerzhaft, jedoch entsteht ein unangenehmes Druckgefühl im Ohr. Folglich kann es zu Hörminderung kommen, da die Trommelfell-Schwingung gestört wird. Ist die Entzündung auf beiden Ohren vorhanden, kann letztlich sogar die Sprachfähigkeit darunter leiden.
Warum Kinder häufiger betroffen sind
Zwischen Trommelfell und Innenohr liegt unser Mittelohr. Normalerweise ist dieses ein mit Luft gefüllter Hohlraum. Die Eustachische Röhre verbindet das Mittelohr mit dem Rachenraum. Während wir also gähnen oder schlucken, wird somit Luft in die Paukenhöhle transportiert, um die Flüssigkeit abfließen zu lassen. Während sie bei einem Erwachsenen circa 35 Zentimeter lang ist, ist sie bei Kindern noch sehr kurz.
Kinder haben ein höheres Risiko auf Wiederholung
Gerade Kinder erleiden häufiger eine Wiederholung der Mittelohrentzündung als Erwachsene. Der Grund liegt zum Einen daran, dass sie sich meist schneller eine Erkältung einholen. Zum Anderen leiden bis zu dreißig Prozent der Kleinkinder an einer Belüftungsstörung des Mittelohrs. Polypen (Wucherungen in der Rachenmandel) sind ebenso oft Ursache für ständige Infekte. Durch die oben genannte Eustachische Röhre haben Keime somit einfaches Spiel, ins Mittelohr zu gelangen und dort eine Entzündung entfachen können.
Tipps, die Ihnen zur Vorbeugung helfen
Stillen eines Säuglings hat viele Vorteile. Bei Mittelohrentzündung sind sie jedoch weitaus weniger anfälliger als nichtgestillte Babys. Rückenschläfer sind weniger gefährdet. Zum Schlafen sind Schnuller erlaubt, ansonsten können auch diese das Risiko erhöhen. Ebenso sollten Sie das Rauchen unterlassen, da sie sonst das Risiko einer Mittelohrentzündung um bis zu sechzig Prozent erhöhen. Zugegeben der nächste Tipp ist nicht ganz so appetitlich, aber es ist erwiesen, dass das Hochziehen des bei Schnupfen entstandenen Sekrets vorteilhafter ist. Zur Erklärung: das Sekret wird somit „geschluckt" und die Erreger können durch unsere Magensäure vernichtet werden. Ist die Entzündung bereits zum wiederholten Male da, sollten Sie sich bzw. Ihr Kind impfen lassen (z.B. gegen Pneumokokken). Sowohl unseren Kindern wird beigebracht, nicht mit nassen/feuchten Haaren nach außen oder in kühle Räume zu gehen. Dies trifft selbstverständlich auch auf uns zu.
Tipps, wie Sie womöglich eine Operation umgehen können
Probieren Sie Medikamente zur Verflüssigung des Schleims aus oder testen Sie Nasentropfen (allerdings mit einer Pipette). Ebenso helfen vereinzelte homöopathische und natürliche Produkte/Verfahren. Zweimal pro Tag können Sie Ihr Ohr mit Rotlicht bestrahlen, um die Durchblutung zu verbessern. Da Kauen die Ohrtrompete öffnet, können Sie Ihrem Kind (sofern es bereits in einem geeigneten Alter ist) einen Kaugummi geben. Allergietests können als Vorbeugung sinnvoll sein. So vermeiden Sie u.U. Eine erneute Mittelohrentzündung. Druckausgleich nicht vergessen! Was Techniker mit einem
Druck Messumformer erreichen, können Sie Ihrem Kind spielerisch mit einem Nasenballon zeigen. Dieser wird mehrmals am Tag mit der Nase aufgeblasen.
(werk26)