Privat- und Wirtschaftsdetektei
Wegen eines Brandes in der Montagewerkstatt hatte ein mittelständischer Maschinenbaubetrieb in der Nähe von Leipzig Renovierungsarbeiten durchführen müssen. Die Geschäftsführung hatte beschlossen im gesamten August 2010 eine Urlaubssperre für die Schlosserei zu verhängen, damit Werkzeugmaschinen und Krananlagen wieder ordnungsgemäß eingerichtet werden konnten.
Einer der Mitarbeiter, der Betriebsschlosser Angelo R. meldete sich dann für den fraglichen Zeitraum krank und ließ mitteilen er leide an Kniebeschwerden, die längeres Stehen wie es bei Schlosserarbeiten üblich ist unmöglich machten. Die Geschäftsführung hatte aber den dringenden Verdacht, dass der 26-Jährige wie üblich die Sommerzeit in seiner Heimat Süditalien verbringen wollte.
Daher beauftragte der Geschäftsführer Hartmut M. die Detektei Silber, der Sache auf den Grund zu gehen. Man stellte in der ersten Woche fest, dass M. tatsächlich zuhause geblieben war, aber in der zweiten Woche war die gut einsehbare Wohnung im Ortsteil Leipzig-Rackwitz plötzlich leer. Nachfragen in der Nachbarschaft waren wenig ergiebig. Auch Ermittlungen über eine Partner-Detektei in Rom liefen ins Leere. Der Gesuchte konnte bei seinen Verwandten, die er in den Vorjahren meistens besucht hatte, nicht gesichtet werden. In der dritten Woche quoll der Briefkasten über: Der ermittelnde Detektiv stellte mit einem Blick fest, dass Angelo M. begeisterter Surfer war. Neben einer Verbandszeitschrift entdeckte er verschiedene Kataloge für Surfausrüstung.
Daher kontaktierte die Detektei Silber verschiedene Wassersportclubs und Fachgeschäfte im Großraum Leipzig. In einem Laden in der Leipziger Innenstadt wurden Sie schließlich fündig. Der Inhaber erinnerte sich daran, dass ihm M. von einem Wettbewerb auf der Nordseeinsel Sylt erzählt hatte, an dem er teilnehmen wollte. Detektei-Chef Sven Silber kontaktierte sofort seinen Mann im hohen Norden, der noch am gleichen Tag nach Sylt fuhr. Tatsächlich konnte er dann Angelo M. auf der Teilnehmerliste entdecken und erfuhr auch noch, dass er sich in einer Pension auf der Insel eingemietet hatte. Am Folgetag fand der Wettbewerb statt. Der Detektiv dokumentierte die trotz der angegebenen Knieprobleme ausgeübten sportlichen Aktivitäten des krankgeschriebenen Betriebsschlossers per Video. Dem Arbeitgeber reichten die Aufnahmen, die er noch am Abend im mit Passwort gesicherten Bereich von www.detektei-silber.de sah, zur Begründung einer fristlosen Kündigung. Auch die Krankenkasse fühlte sich betrogen und stellte Regressforderungen.
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