Artikel-Recherche: Titel Beschreibung   Erweiterte Suche

Mit Mausklick und Spracherkennung ins Rathaus

Autor: medienbüro.sohn | Erstellt am: 07.04.2008 | Gelesen: 852
Kategorie: Dienstleistungen & Consulting | Bewertung: Unbewertet
PDF Erstellen PDF Erstellen | Drucken Drucken | An Freund Senden Versenden

(Online-Artikel.de) - Automatisierung soll Behördengänge vereinfachen

Berlin - Über die Hälfte der Deutschen hat einer Forsa-Umfrage zufolge schon einmal die Homepage der eigenen Stadt- oder Gemeindeverwaltung genutzt. 44 Prozent davon hat spezielle Informationen benötigt, 15 Prozent war zum Download von Dokumenten online im Amt. Weitere 9 Prozent haben direkt online Formulare ausgefüllt. Vieles lässt sich inzwischen mit wenigen Mausklicks online erledigen, aber vieles ist auch noch verbesserungsfähig. Fragt man den Deutschland-Chef von Microsoft www.microsoft.de, Achim Berg, welche Weiterentwicklung in der Informationstechnik (IT) er herbeisehnt, fällt die Antwort im Sinne vieler Bürger aus: „Dass Verwaltungs- und Behördengänge allesamt online zu erledigen wären", betont Berg im Interview mit dem Mittelstandsmagazin Impulse www.impulse.de.

„Was gestern noch Technikfreaks vorbehalten war, ist morgen für weite Teile der Gesellschaft nutzbar", so die Erwartung von Berg in Bezug auf die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft, durch die immer mehr Geräte - Handy, Kamera, Internet, Fernsehen - verschmelzen. Er ist zudem der Meinung, dass die Gerätesteuerung über Sprache in einigen Jahren zur Regel wird. Ein Computer würde sich dadurch wesentlich intuitiver bedienen lassen. „Nach dem Einschalten ist er sofort einsetzbar. Außerdem ist er die Medienzentrale im Haushalt", so die Vision des Microsoft-Managers.

Viele Unternehmen, Länder und Kommunen stellen sich unter dem Aspekt der Vereinfachung und Einsparung die Frage nach der Automatisierung von Auskunftsdiensten und Dienstleistungen. Sprachgesteuerte Telefonservices in Berlin oder Augsburg zum Beispiel bieten verschiedene Möglichkeiten wie Informationen zu Kfz-Zulassungen, Ausweisen, Meldewesen und Führungszeugnissen, Lohnsteuerkarten sowie die Weiterleitung zu Sachbearbeitern der Verwaltung. „Die Diskussion um den Einsatz von Sprachcomputern im telefonischen Kundenservice wird häufig auf das Kostenargument verkürzt. Dabei richtet kein Unternehmen und keine Behörde diese Dienste ein, um Geld zu sparen, sondern um den eigenen Service für die Bürger zu verbessern", so die Erfahrung von Lupo Pape, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens SemanticEdge www.semanticedge.com.

Mittlerweile ließen sich immer mehr Dienste und Geräte über Sprache steuern. Nach Ansicht von Marktexperten wird sich die Sprachtechnik mit natürlicher Spracherkennung in fast allen Wirtschaftsbranchen etablieren. Das Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA www.ipa.fraunhofer.de in Stuttgart beschäftigt sich mit dem industriellen Einsatz der Sprachtechnik. Möglichkeiten sieht man bei Instandhaltung, Logistik, Qualitätsmanagement, Reklamationsbearbeitung, Facility-Management und der Unternehmensorganisation. Mit Hilfe von Sprachapplikationen kann der Nutzer freihändig und konzentriert arbeiten. Weil die heutigen Systeme eine natürlich-sprachliche Eingabe erlauben, können Arbeitsprozesse gestrafft werden. So sind Techniker beim Luft- und Raumfahrt-Giganten EADS www.eads.com mit einem kleinen Computer und Headset mit Mikrofon ausgestattet. Per Spracheingabe können sie während der Arbeit etwa in einem engen Triebwerk durch das Menü des Rechners steuern und bekommen Anweisungen auf dem PDA angezeigt oder durchgesagt.

Sprachdialogexperte Lupo Pape prognostiziert, dass sich die Intelligenz der Sprachcomputer immer mehr verbessert: „In beruflichen und privaten Angelegenheiten werden sie bald unverzichtbar sein". Sein Unternehmen arbeitet an entsprechenden Software-Lösungen. Virtuelle persönliche Assistenten sollen dabei nicht nur per Spracherkennung Telefonverbindungen herstellen und das SMS-Diktat auf dem Handy ermöglichen, sondern in Verbindung mit einem Service wie Wikipedia oder Google auf anspruchsvollere Fragen wie „Wer war Simone de Beauvoir?" oder „Wo ist das nächste Starbucks-Cafe?" Antwort geben,

Von Andreas Schultheis, Gunnar Sohn

 
 
Geno Sponsoring
Social Bookmark

Artikel Bewerten:  Schlecht Artikel ist Schlecht 1 2 3 4 5 Artikel ist Sehr Gut Sehr Gut  
Zuletzt gelesene Artikel in der Kategorie Dienstleistungen & Consulting:
Das ServiceTab kommt und wird begeistern
Strahlend sauberes Treppenhaus durch professionelle Reinigung
Sanitätshaus Würger setzt Priorität auf Qualifikation und Kundenservice
Outperformance durch Outsourcing mit einem virtuellen Sekretariat
Heißfolienprägung - Luxusbehandlung für Druck-Erzeugnisse
Online Reputation Management entscheidender Erfolgsfaktor im Netz
SINTEC Informatik GmbH einer der größten IT-Dienstleister in Franken
„Erfolgswerk“ gelauncht

comment Kommentare von Besucher !

Noch kein Kommentar zu Artikel “Mit Mausklick und Spracherkennung ins Rathaus”







Top | rss   
Designed by A2D Webdesign Agentur | Media-Netzwerk: MyPress World | MyPress DE | MyPress CH | MyPress AT | Online Article
OA-Services: Online PR-Blog | Webreporter | Know-How | Jobs & Stellenanzeigen | Presseportal | News | Branchenbuch

Copyright 2008 © Art2Digital InterMedia Solutions | ICRAchecked | Creative Commons License.