Indoor-Cycling
Die Zeit nach Weihnachten, das ist die Hochsaison für Diäten: Wie in jedem Jahr kommt der ewig gute Vorsatz: Endlich
dauerhaft Abnehmen! Doch die Wahrheit ist: Die unliebsamen Pfunde, die Speckröllchen am Bauch und die hässlichen Polster an Gesäß und Oberschenkel sind nicht über Nacht gekommen. Sie werden leider auch nicht über Nacht verschwinden. Es sei denn, man rückt ihnen mit einem wirksamen Konzept auf den Pelz. Eine sichere und äußert effiziente Möglichkeit, dauerhaft abzunehmen ist das
Indoor-Cycling. Warum? Der Körper verbrennt Fett am effektivsten, wenn ein mäßiges, aber regelmäßiges, aerobes Ausdauertraining betrieben wird. Nur wenige Sportarten sind für solch ein „
aerobes Ausdauertraining" und sind damit für effektiven und sicheren Fettabbau geeignet. Sportarten zum gezielten Fettabbau sollten große Teile der Muskulatur beanspruchen, rhythmisch sein und über einen längeren Zeitraum hinweg moderat mit geringer Intensität ausgeübt werden können.
Radweg Richtung Fitness
Indoor-Cycling beansprucht den gesamten Unterkörper, ähnlich wie Joggen,
Walking oder
Nordic Walking, schont jedoch die Gelenke, weil der größte Teil des Körpergewichts auf dem Sattel ruht. Vor etwa acht Jahren schwappte die Indoor-Cycling-Welle aus den USA zu uns und hat sich mittlerweile zum „Insider-Tipp" für die gezielte Fettverbrennung entwickelt. „
Richtig ausgeführtes Indoor-Cycling ist ein spezielles Training auf einem feststehenden Rad, das die Vorzüge des Radsports mit der Unabhängigkeit von Tageszeit, Wetter und Außentemperatur kombiniert", erklärt der Alexander Natter vom Fitness-Magazin
Fit Appeal. „Für Frauen hat das Training auf dem starren Bike noch einen ganz besonderen, positiven Nebeneffekt: Sie trainieren gezielt die Muskeln an den Problemzonen, Po, Oberschenkel und Waden, was zu schönen, ästhetisch wohlgeformten Beinen führt."
Das
Ziel beim Indoor-Cycling ist es, über eine längere Zeit eine möglichst hohe Tretfrequenz zu halten. Eine optimale Trainingseinheit dauert zwischen 30 und 60 Minuten, Fortgeschrittene können sogar bis zu 90 Minuten oder noch länger trainieren. Während der ganzen Zeit wird unablässig in die Pedale getreten, was zum einen die
Fettverbrennung anregt und die
Kondition verbessert. Bei einer Stunde
Indoor-Cycling verbraucht man circa 450 Kalorien. Durch verschiedene Sitzhaltungen bzw. Lenkergriffe wird nicht nur die Bein- sondern auch die Oberkörpermuskulatur gekräftigt. Das meist stufenlose Verstellen des Tretwiderstandes vermittelt das Gefühl, bergauf oder bergab zu fahren, was besonders für Übergewichtige, Menschen mit schlechter körperlicher Verfassung oder für ältere Menschen sehr vorteilhaft ist. Wem das Training zu hart wird, der reduziert einfach den Widerstand und fährt auf seinem individuellen Niveau. Niemand wird abgehängt oder muss vor einem kleinen Anstieg kapitulieren. Damit das Fahren auf dem starren Bike nicht zu einseitig wird, empfiehlt Alexander Natter ein möglichst abwechslungsreiches Trainingsprogramm.
"Keine Zeit zum Training!" zählt nicht!Indoor-Cycling wird in fast jedem Fitness-Center angeboten! Wer viel beschäftig ist und wenig Zeit hat oder generell lieber zuhause trainiert, der sollte sich ein gutes Indoor-Bike, einen Cycle-Trainer oder Fahrrad-Ergometer anschaffen. So kann man unabhängig von der Tageszeit bzw. den Öffnungszeiten der Studios trainieren. Zum Beispiel morgens vor oder abends nach der Arbeit. Diese einmalige Investition in Gesundheit und Fitness lohnt allemal, denn qualitativ hochwertige Trainingsgeräte haben eine Lebensdauer von vielen Jahren. Damit zuhause keine Langeweile beim Training aufkommt, empfiehlt es sich, das Training vor dem Fernseher oder bei lauter Musik und mit abwechslungsreichen Programmen zu absolvieren.
Egal ob zuhause oder im Fitness-Studio, auf fachliche Anleitung und das nötige Equipment sollte man stets großen Wert legen. Ohne das richtige
Trainings-Programm bringt
Indoor-Cycling nämlich nicht den angestrebten Erfolg. Und wer sich von der
Faszination Indoor-Cycling inspirieren lassen möchte, der schaut sich am besten mal dieses Video an:
Alexander Natter